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Bjelica: "Ich vergönne diesen Erfolg der ganzen Austria-Familie"

Der FK Austria Wien klopft jetzt ganz laut an die Türe zur Gruppenphase der Champions League an. Nach dem wunderbaren 2:0-Erfolg über Dinamo Zagreb, noch dazu auswärts, ist alles möglich für die Mannschaft der Violetten, die aber allesamt sehr demütig am kommenden Dienstag (20:45 Uhr) an Teil 2 der schweren Aufgabe herangehen werden.

Gratulationen per SMS erhielten die Spieler und Coach Nenad Bjelica jede Menge. Darunter auch von Ex-Trainer Peter Stöger, der Bjelica persönlich zum Erfolg "smste". Der Kroate wiederum erwähnte Stöger unabhängig davon bereits lange bevor er sein Handy wieder einschaltete in der Pressekonferenz des Playoff-Champions-League-Spiels im Maksimir-Stadion von Zagreb. Ich vergönne der Austria-Familie diesen Erfolg von ganzem Herzen. Allen Fans, Spielern, Funktionären und Mitarbeitern. Aber auch Peter Stöger, der diese Mannschaft aufgebaut hat. Eine schöne und anerkennende Geste in der Stunde des Sieges.

Zugleich trat Bjelica aber auch auf die Euphoriebremse. Uns ist bewusst, dass wir uns eine hervorragende Basis geschaffen haben. Aber am Dienstag warten in Wien noch schwere 90 Minuten. Stolz sei er auf die gesamte Truppe, besonders auf die Art und Weise, wie sie auf dem Feld agiert habe. In der ersten Hälfte waren wir defensiv bis auf fünf Minuten vor der Pause schon perfekt, offensiv haben wir aber noch nicht so gearbeitet wie wir das wollten. Nach der Pause haben wir aber noch mehr investiert und geleistet, besser kann man es nicht machen, lobte er seine Männer.

Marko Stankovic, der mit einem sehenswerten Hammerschuss das 2:0 beisteuerte, übte sich auch noch etwas in Zurückhaltung. Das Rückspiel wird sicher auch eine enge Angelegenheit, aber wir haben uns eine sehr gute Ausgangsposition geschaffen. Wenn die Null am Dienstag steht, sind wir dort, wovon wir alle schon immer geträumt haben. Wir müssen aber nochmals so eine Leistung abrufen wie in Zagreb. Über Nenad Bjelica sagte er: Er hat uns immer wieder gesagt, dass wir an unsere Stärken glauben sollen, das haben wir in diesem Spiel auch so gemacht.

Kapitän Manuel Ortlechner: Ich bin sehr stolz auf diese Austria. Auf alle, die uns auf unserem Weg unterstützen. Ich hatte immer das Gefühl, dass wir auf dem Platz alle ganz fest zusammenhalten. Nach der Pause haben wir alle gespürt, dass wir hier etwas mitnehmen können das war eine Meisterleistung! Aber auch er will erst das Rückspiel abwarten und ordnet nochmals 90 Minuten Vollgas an. Die Basis ist gelegt, aber ich werde ab Donnerstag wieder auf die Euphoriebremse steigen. Wir müssen das 2:0 richtig einordnen und uns vorerst schon wieder auf Samstag und den WAC konzentrieren.

Marin Leovac, der sich einen Matchball krallte, lachte in seiner zweiten Heimat (seine Frau kommt aus Zagreb) bis über beide Ohren. Für den Ersatzmann des gesperrten Markus Suttner war es das erste Pflichtspieltor für Violett überhaupt und dann noch so ein wichtiges zur Führung vor 25.000 Besuchern. Ich bin sehr froh, dass es so gekommen ist. Die Mannschaft hat sich den Sieg verdient, es fühlt sich richtig geil an. Beim Tor habe ich gemerkt, dass der Tormann auf einen Pass von mir spekuliert hat und hab einfach direkt abgezogen.

Für Dinamo-Coach Krunoslav Jurcic war es übrigens das letzte Spiel auf der Betreuerbank, er wurde nach dem 0:2 entlassen.

Video-URL: http://www.youtube.com/watch?v=LMNuxvlITA8&feature=youtu.be

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Erstellt am 18.05.2018

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Ein von FK Austria Wien (@fkaustriawien) gepostetes Video am 8. Sep 2015 um 1:43 Uhr

Die besten Bilder des Testsiegs gegen den FC Basel.