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Im Jänner 2013 hat Martin Harrer den FK Austria Wien verlassen. Jetzt ist der Sturmtank wieder in Favoriten zurück und freut sich auf die Fortsetzung seiner violetten Karriere. Ich bin bereit für die neue Aufgabe, sagt der 22-Jährige, der als Leihspieler sowohl 2013 mit dem SV Grödig als auch heuer mit dem SCR Altach Meister der Heute für Morgen-Erste Liga geworden ist.
Die eineinhalb Jahre im Westen haben dem Blondschopf gut getan. Er habe sehr viel dazugelernt, am meisten sei er menschlich gereift, wie er sagt. Einmal einfach von Wien weg zu sein, war eine neue Erfahrung, eine neue Herausforderung, eine andere Umgebung und es waren andere Leute um mich, warf Harrer einen Blick in die Vergangenheit, die ihm viel gebracht hatte.
Der in Voitsberg geborene Steirer, der über den SV Stallhofen, ASK Voitsberg und ASK Köflach im Juli 2006 zur Austria (U18 und Amateure) geholt worden war, hat seine Chance in der Fremde genützt. Ich bin froh, dass alles geklappt hat und ich mit zwei Meistertitel zurückkommen konnte, erzählte Harrer, der in Grödig aufgrund einer Verletzung nur vier Liga-Partien (1 Tor) bestritten hatte.
Umso besser lief es dafür 2013/14 im Ländle, wo er auf 33 Liga-Einsätze, neun Treffer und 13 Assists kam. Dass ihn die Violetten jetzt zurück an den Verteilerkreis holten, überraschte ihn eigentlich nicht wirklich. Es hat von Anfang an danach ausgesehen, als würden sie meinen Vertrag verlängern. Der Klub hatte auf mich eine Option für zwei Jahre und sie gezogen, bemerkte Harry.
Das ihn die Altacher, die Harrer in der kommenden Bundesliga-Saison als Gegner und Aufsteiger wiedersehen wird, ebenfalls halten wollten, ehrt ihn. Seine persönlichen Ziele im Viola-Dress, das die Rückennummer neun zieren wird, möchte er für sich behalten. Aber grundsätzlich meinte der Angreifer dazu: Du spielst Fußball um zu gewinnen und deshalb muss es immer das Ziel sein, dass du Erster, jedes Jahr Meister wirst!
Er hat Spielpraxis sammeln können und sich gut entwickelt. Er hat großes Potenzial, ist eine zusätzliche Alternative für unser Offensivspiel, setzt unser Sportvorstand Thomas Parits hohe Erwartungen in den Heimkehrer, der die Schnelligkeit Eins-gegen-eins, das Dribbling, die Schusstechnik und den Abschluss zu seinen Stärken zählt. Verbessern muss ich mich noch beim Kopfball und in der Rückwärtsbewegung, nannte er seine Schwächen beim Namen.
Den aktuellen Kampf ums Leiberl im Sturm gegen Roman Kienast sowie gegen den Norweger Ola Kamara scheut Harrer nicht. Er geht positiv und locker an die Sache heran. Natürlich hoffe er auf das Beste, meint er und fügt hinzu: Und falls ich nicht in der Mitte Stürmer spiele, kann ich auch rechts, links auf der Seite und dahinter spielen.
Von daher sei er flexibel, auf der Seite habe er als Amateur und überall anders auch schon gespielt. Es ist für mich kein Problem, wenn ich auf anderen Positionen eingesetzt werde, versichert Harrer, der sich bei der Austria immer wohlgefühlt hat. Es ist schön hier. Wenn man in Österreich spielt, ist die Austria einer der besten Klubs. Ich bin sehr glücklich, bei so einem Verein spielen zu können.
Mit Austrias neuem Trainer Gerald Baumgartner hat Harrer übrigens schon vorige Saison Bekanntschaft gemacht. Als er Trainer von SKN St. Pölten war, habe ich gegen ihn mit Altach gespielt. Es waren immer gute Duelle, erinnert sich unser junger Stürmer an zwei Siege (3:2, 4:0) und ein Remis (2:2). Ich bin sehr positiv eingestimmt, er macht ein Supertraining. Ich schaue gerne in die Zukunft, versichert Harrer.
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Erstellt am 18.05.2018 |
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Ein von FK Austria Wien (@fkaustriawien) gepostetes Video am 8. Sep 2015 um 1:43 Uhr
Enjoying the last couple of minutes with my "roomy" @jamesrobert89 in our hotel room listening to some cool tunes... #finalmode ON #faklive
— Manuel Ortlechner (@m_ortlechner) June 3, 2015