Profimannschaft |

14.04.2021

Wimmer: „Taktische Vorgaben schnell aufsaugen“

Universell einsetzbar. Patrick Wimmer kam in dieser Spielzeit in unterschiedlichen Formationen schon auf zahlreichen Positionen zum Einsatz. Die jüngste Mannschaftsleistung in Hartberg bewertet er selbstkritisch.

"Es hat sich auch auf dem Platz zäh angefühlt, obwohl du jedem angemerkt hast, dass er will", blickt Patrick Wimmer auf das 0:1 beim TSV Hartberg zurück. "Letztlich haben wir wieder viel vermissen lassen, waren am Ende des Tages nicht gut genug, um etwas mitzunehmen."

Dass man man den siebten Platz wieder an Hartberg abtreten musste, schmerzt zumindest kurzfristig, dennoch besteht die Möglichkeit, gegen St. Pölten eine klare Reaktion zu zeigen: „Wir haben das letzte Duell gewonnen, zwei frühe Tore gemacht und es dann ‚staubig‘ zu Ende gespielt. Klar ist aber auch, dass wir wieder alles abrufen müssen.“

"Kann taktisch viel lernen"

Wimmer selbst kam in dieser Saison schon auf fast allen Positionen zum Einsatz. Gegen den SKN spielte er in einer Fünferkette ganz links. Ansonsten war vom Links- über den Rechtsverteidiger – auch in einer Viererkette – bis hin zum äußeren Mittelfeldspieler schon alles dabei.

In Hartberg figurierte Wimmer – der bis Sommer 2019 noch für Gaflenz in der Landesliga kickte – in der Schlussphase als hängende Spitze. „Ich denke, dass ich taktisch einerseits noch viel lernen kann und muss, andererseits solche Dinge aber auch schnell aufsauge.“

Trefferreiches Team-Abenteuer

Erfreulich ist dabei, dass Wimmers Leistungen auch seitens ÖFB anerkannt werden, er zuletzt für die U21 zwei Einsätze verzeichnete, und dabei zwei Treffer sowie einen Assist beisteuerte. „Beim Team habe ich in einer Fünferkette auf der rechten Außenbahn gespielt“, erzählt Wimmer. „Bis auf den Tormann, den Sechser und den Innenverteidiger war also schon so gut wie alles dabei.“