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Profis | 15.02.2026

2:0-Derbysieg: Wien ist violett!

Das 348. Wiener Derby war eine klare Angelegenheit für die Austria – nach Sturm Graz und Salzburg wurde auch Rapid besiegt. Johannes Eggestein und Reinhold Ranftl trafen vor der Pause zum 2:0-Endstand. Die Austria rückt auf den dritten Rang der ADMIRAL Bundesliga vor, ist nur noch einen Punkt von der Spitze entfernt.

Reinhold Ranftl & Co jubeln im Derby

© GEPA pictures

Stephan Helm nahm nach dem Sieg in Salzburg nur eine Änderung in der Startelf vor, Philipp Wiesinger begann nach seiner Gelbsperre wieder auf der Rechtsverteidigerposition, Kang Hee Lee rückte ins defensive Mittelfeld vor. Philipp Maybach nahm vorerst auf der Bank Platz. Kelvin Boateng stand wieder im Kader, Ifeanyi-Arthur Ndukwe und Konstantin Aleksa waren diesmal nicht dabei.

Der Trainer des SK Rapids, Johannes Hoff Thorup, nahm nach durchwachsenen Start ebenfalls nur eine Änderung vor: Martin Ndzie begann anstelle von Lukas Grgic auf der Sechs.

Eggestein und Ranftl sorgten für violette Glücksgefühle

Die Veilchen begannen gut, die erste Chance durch Sanel Šaljić nach Stanglpass von Taeseok Lee konnte Niklas Hedl im Tor der Gäste mit dem Bein abwehren (4.). Ein Kopfball von Tin Plavotić nach Freistoß von Johannes Eggestein ging am Tor vorbei (14.). Kurz darauf der Spielaufbau über Abubakr Barry, Philipp Wiesinger und Manfred Fischer, dessen Flanke Romeo Amane direkt vor die Füße von Eggestein klärte. Unsere Nummer 19 fackelte nicht lange und traf vom Fünfereck perfekt zum 1:0 (15.).

Johannes Hoff Thorup musste früh wechseln, Lukas Grgic ersetzte den verletzten Martin Ndzie. Hedl wehrte einen Kopfball von Wiesinger nach Flanke von Taeseok Lee mit Mühe ab, die Veilchen blieben spielbestimmend (21.).

Nach einer Flanke von Eggestein kam Reinhold Ranftl etwas überraschend zum Abschluss, traf den Ball aber nicht gut genug (31.). Nur drei Minuten das selbe Bild: Eggestein mit einem technischen Gustostückerl im Mittelfeld, nach Doppelpass mit Šaljić sah der Deutsche erneut Reini Ranftl, der diesmal überlegt ins lange Eck traf - 2:0 in der 34. Minute.

Erst in der 36. Minute war der erste Torschuss der Gäste zu verzeichnen, Nikolaus Wurmbrand schoss aber weit über das Tor von Samuel Şahin-Radlinger. Die erste Halbzeit ging mit einer 2:0-Führung der Austria zu Ende.

Austria souverän, die Gäste ohne Chance

Die Veilchen waren auch zu Beginn der zweiten Halbzeit aufmerksamer, Kang Hee Lee zog von der Strafraumgrenze ab und verfehlte das Tor nur knapp (50.). Wurmbrand klärte auf der Linie vor dem heranstürmenden Ranftl (57.). Şahin-Radlinger musste in der 60. Minute bei einem Schuss von Bendeguz Bolla erstmals eingreifen.

Nach etwa einer Stunde kam Philipp Maybach für Sanel Šaljić ins Spiel, Barry rückte eine Position nach vorne. Am Spielfeld tat sich wenig, die Violetten verwalteten den Vorsprung souverän.

Kurz vor dem Ende brachte Stephan Helm Johannes Handl und Kelvin Boateng für Aleksandar Dragović und Kang Hee Lee. In der 90. Minute wurde das Spiel aufgrund mehrerer Leuchtraketen aus dem Gästesektor längere Zeit unterbrochen, Schiedsrichter Markus Hameter schickte die Spieler in die Kabinen.

Nach etwa 15 Minuten wurde weitergespielt, Boateng verfehlte nach einem Hedl-Ausflug das leere Tor (90.). Auch in der vierminütigen Nachspielzeit wurden die Hütteldorfer nicht mehr gefährlich, die Austria gewann das Derby hochverdient mit 2:0.

Austria Wien - SK Rapid 2:0 (2:0)

Austria: Şahin-Radlinger; Wiesinger, Dragović (87. Handl), Plavotić; Ranftl, Kang Hee Lee (87. Boateng), Barry, Taesok Lee; Fischer, Eggestein, Šaljić (62. Maybach)

Rapid: Hedl; Bolla (82. Haïdara), Cvetkovic, Raux-Yao, Ahoussou; Amane (71. Nunoo), Ndzie (21. Grgic), Gulliksen (46. Borkeeiet); Seidl (71. Kara), Weimann, Wurmbrand

Tore: Eggestein (15.), Ranftl (34.)

Gelbe Karten: Taesok Lee (83.); Grgic (55.), Nunoo (73.), Kara (74.)

Generali-Arena, Schiedsrichter Markus Hameter, 15.600 ZuschauerInnen