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Zum Frühjahrsauftakt der ADMIRAL-Bundesliga müssen die Veilchen am Freitagabend, 20:30 Uhr, bei Red Bull Salzburg bestehen. Fünf Spiele vor der Punkteteilung liegt die Elf von Stephan Helm mit 26 Punkten knapp über dem Strich. Der Trainer freut sich nach Wochen intensiver Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel: „Wir werden mit der richtigen Spannung in die Partie gehen!“ Bis Donnerstagmittag waren bereits 950 Tickets für den Auswärtssektor weg.
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...Gegner Red Bull:
„Wir konnten die Vorbereitung nutzen, hatten fünf Wochen Zeit, um besser zu werden. Wenn man sich die Spiele gegen Salzburg anschaut, konnten wir oft gute Figur machen, speziell im letzten Spiel. Salzburg konnte das Momentum jeweils auf seine Seite ziehen. Morgen wollen wir den Bock umstoßen, den Spieß vielleicht einmal umdrehen. Wir wissen, wie extrem Salzburg in den ersten 20 Minunte anschiebt – gerade in der Phase müssen wir hellwach sein. Danach ändert sich die Charakteristik meist. Da wollen wir da sein. Wir haben alle Möglichkeiten, ein gutes Ergebnis einzufahren.“
...einen möglichen Wettbewerbsvorteil der Salzburger:
„Ja, sie sind früher in die Rückrunde gestartet. Ich gebe aber nicht viel auf solche Voraussetzungen. Das sind Nuancen. Das, was Salzburg am Platz macht, machen sie gut. Wir sind auf sie vorbereitet sind. Wir konnten die letzten Wochen gut nutzen, hatten vergangene Woche einen 2:0-Testspiel-Sieg gegen einen Bundesligisten (GAK, Anm.). Wir wissen, wie Salzburg auftritt.“
...die Offensivpower seines Teams:
„In der Offensive haben wir all jene Spieler zur Verfügung, die beim 3:1-Sieg über Sturm zur Verfügung waren. Inklusive Sanel Šaljić, der nach seiner Verletzung wieder voll dabei ist. Mit seiner Beweglichkeit, mit seinem Tiefgang, seiner Spielintelligenz könnte man sagen, wir haben einen Spieler dazugewonnen. Ich sage immer ‚practice what you preach‘ – wir haben viele Möglichkeiten in der Offensive. Es gibt einen permanenten Austausch mit Tomas Zorn. Was ist die Ist-Situation? Was können wir verbessern? Wir werden am Transfermarkt keine Schnellschüsse mehr wagen.“
...die violette Jugendarbeit:
„Vasilije Marković trainiert ab sofort bei der Kampfmannschaft mit. Dass die Austria mit Marković, Ndukwe und Deshishku gleich drei Leistungsträger einer U17-WM in den eigenen Reihen hat, sowas ist ja kein Zufall. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein anderer Verein in Österreich so viele junge Eigengewächse ins Trainingslager mitgenommen hat. Sie haben sich allesamt ordentlich präsentiert. Da muss man Akademieleiter Manuel Takacs ein Riesen-Lob aussprechen. Jetzt müssen wir die Spieler an das Erwachsenen-Niveau heranführen, sodass sie schnell unsere Benchmarks kennenlernen. Sie müssen sich alles abverlangen. Wenn man an der Seite von Aleks Dragović, Mandi Fischer und Co. trainiert, geht das in der Regel schneller. Man muss sich laufend fragen, welche Spieler machen welche Schritte?“