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Frauen | 24.01.2026

Violet Diary: Belek Edition, Tag 1 im Trainingslager

Auf die Veilchen wartet ein intensiver Februar. Im Trainingslager in Belek will sich das violette Frauenteam auf die zahlreichen Topspiele vorbereiten, um bestmöglich ins Frühjahr zu starten. Im Violet Diary: Belek Edition bekommt ihr alle Infos und seid hautnah im Trainingslager mit dabei. 

Emma Goetz hält einen Ball

©Lea Herold

Der erste Samstag im Trainingslager begann so, wie der vorherige Tag geendet hatte: Mit strömendem Regen. Ein Blick aus dem Fenster reichte, dass sich bei der einen oder anderen eine leise Ahnung bezüglich des heutigen Trainings breit machte. 

Und tatsächlich, während die ersten Spielerinnen gerade ihr Frühstück genossen, trudelte eine knappe WhatsApp-Nachricht von Cheftrainer Stefan Kenesei ein: „Kein Training am Platz am Vormittag!“. Der Trainingsplatz war wegen des Regens gesperrt, deshalb musste ein Alternativplan her: ein Fußball-Tennis-Turnier.

Fußball-Tennis-Turnier als Trainingsersatz

Und so starteten die Veilchen am späten Vormittag in die erste Trainingseinheit, die statt wie geplant am Platz, im Besprechungsraum stattfand. Nach einigen Mobilisations- und Aufwärmübungen, die von Athletik-Trainer Mauro Vasile angeleitet wurden, begann das Turnier.

Nach insgesamt sechs Runden, in denen die Dreier-Teams gegeneinander spielten, stand das Winning-Team fest: Dominiká Škorvánková, Lotta Cordes und Valeria Burić konnten insgesamt sechs Siege einfahren und somit das Turnier gewinnen. 

Siegerteam Fußballtennis

© Lea Herold

Torfrauen-Team mit erster Einheit am Platz

Während die Feldspielerinnen nach dem Mittagessen im Hotel blieben um Behandlungen wahrzunehmen und sich etwas auszuruhen, bat Torfrauen-Trainer Max Paukner die vier Torfrauen Jasmin Pal, Emma Goetz, Katharina Gartner und Sophie Hejda zum Training auf den Platz.

Der Trainingsplatz hatte die bisherigen Regenfälle gut überstanden, wäre allerdings für das vollständige Team zu klein gewesen. Somit konnte er nun von den Torfrauen genutzt werden. Insgesamt 75 Minuten dauerte die Einheit, in der unter anderem Fußtechnik und 1 vs. Torfrau Techniken trainiert wurden. Paukner war am Ende äußerst zufrieden mit dem erfolgreichen Training.

Sophie Hejda, Jasmin Pal, Max Paukner, Emma Goetz, Katharina Gartner (v.l.n.r.)

© Lea Herold

Während es in den vergangenen Trainingslagern immer nur ein Dreiergespann gegeben hatte, sind heuer erstmals vier Torfrauen mit dabei. Max Paukner sieht darin viele Möglichkeiten. "Natürlich ist es eine andere Trainingsplanung, die man bei vier statt drei Torfrauen durchführen muss. Es hat aber auch viele Vorteile: Wenn man z.B. mit dem Team zusammen trainiert, dann kann ich zwei Torfrauen zum Rest der Mannschaft schicken und mit den anderen beiden komplexere Übungen durchführen, als es mit nur einer möglich wäre. Außerdem ist es sicherlich für die beiden jüngeren Torhüterinnen eine super Möglichkeit hier mit dabei zu sein, weil sie natürlich von Jassi und Emma lernen können."

"Torfrauen-Qualität in unserer Akademie hat sich sukzessiv verbessert!"

"Pauki", der selbst 17 Jahre zwischen den Pfosten stand, kam 2023 zur Austria und verbrachte zunächst ein Jahr bei der Akademie. Hier trainierte er gemeinsam mit seinem Vater Martin Paukner die jüngere Generation, bevor er 2024 schließlich zur Kampfmannschaft der Frauen wechselte. Mit der Entwicklung im Team ist er höchst zufrieden: "Seit ich bei der Austria bin, ist vieles weitergegangen. Das liegt auch dadran, dass wir als Torfrauen-Trainer in der Akademie, sowie bei uns in der Kampfmannschaft alle an einem Strang ziehen und relativ ähnliche Vorstellungen haben. Auch wenn es sicherlich noch Verbesserungspotenzial gibt, haben wir es in den vergangenen Jahren geschafft, dass wir die Qualität unserer Torfrauen in der Akademie sukzessiv gesteigert haben."