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Profis | 09.10.2026

Helm: „Müssen uns das Schritt für Schritt erarbeiten“

Austria Wien empfängt am Samstag um 19:30 Uhr in der achten Runde der ADMRIAL Bundesliga den SK Sturm Graz in der Generali-Arena. Trainer Stephan Helm gibt einen Ausblick auf das Topspiel.

Stephan Helm steht an der Seitenlinie und gibt Anweisungen

© GEPA-Pictures

In der langen Länderspielpause nutzte das Trainerteam die Zeit, um mit der Mannschaft an den verschiedenen Spielphasen des eigenen Spiels zu arbeiten. 

„Klar ist, dass wir sowohl im Spiel mit dem Ball als auch im Gegenpressing Verbesserungspotenzial sehen. Wir wollen in jedem Spiel unsere Spielweise und unsere Prinzipien auf den Platz bringen, müssen gleichzeitig aber auch auf den jeweiligen Gegner reagieren und die richtigen Mittel finden, um erfolgreich zu sein. Es hat uns in den vergangenen Jahren auch ausgezeichnet, dass wir immer ein Stück weit unberechenbar waren", erklärt Trainer Stephan Helm.

Helm will die Mannschaft Schritt für Schritt weiterentwickeln und die individuellen Stärken der Spieler bestmöglich zur Geltung bringen: „Wir haben ganz unterschiedliche Spielertypen in unserer Mannschaft und wollen deren Potenzial entfalten. Es geht darum, die Mannschaft über die Saison hinweg weiterzuentwickeln – wir müssen uns das Schritt für Schritt erarbeiten, um wieder zu alter Stärke zu finden."

Sturm als nächster Gegner

Sturm Graz liegt nach sieben Runden mit elf Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Vor der Länderspielpause mussten sich die Grazer in Salzburg mit 0:3 geschlagen geben, zuvor feierten sie einen 2:1-Heimsieg gegen den LASK. In der Europa League holte die Mannschaft von Trainer Fabio Ingolitsch zwischen diesen beiden Ligaspielen beim 0:0 gegen Stade Rennes einen Punkt.

Stephan Helm erwartet einen Gegner, auf dessen Spielweise sich die Austria gezielt einstellen muss: „Sturm ist eine Mannschaft, die gegen den Ball mannorientiert spielt. Darauf müssen wir uns einstellen und Lösungen finden, um ihre Muster zu durchbrechen. Wir haben uns einige Möglichkeiten überlegt, aber es wird auch darauf ankommen, dass wir uns in den Eins-gegen-eins-Duellen durchsetzen.“

Personal-News

Noah Botić und Philipp Wiesinger machten während der Länderspielpause die nächsten Schritte auf ihrem Weg zurück. Botić kann mittlerweile Teile des Mannschaftstrainings absolvieren, Wiesinger soll in der kommenden Woche teilweise ins Mannschaftstraining integriert werden.

„Die Intensität im Mannschaftstraining ist noch einmal eine andere als im Individualtraining. Wir hoffen, dass wir Noah Botic in den nächsten zwei bis drei Wochen so weit heranführen können, dass er wieder für den Kader infrage kommt. Auch bei Philipp Wiesinger geht es in die richtige Richtung. Ich hoffe, dass er zeitnah wieder ein Thema für den Kader wird“, so Helm.