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Am Samstag um 19:30 Uhr gastiert die Austria beim Grazer AK. Es ist das letzte Spiel vor der langen länderspielbedingten Ligapause mit zwei spielfreien Wochenenden. Weiter geht es erst am 10. Oktober mit dem Heimspiel gegen Sturm Graz. „Vor der langen Pause wollen wir unbedingt ein positives Ergebnis holen“, betont Trainer Stephan Helm.
Vergangenen Sonntag gelang es den Veilchen, mit dem Last-Minute-Heimsieg gegen den SC Austria Lustenau die erhofften drei Punkte einzufahren und das Tabellenende zu verlassen. „Wir wollten natürlich unbedingt einen Step nach vorne in der Tabelle machen. Wichtig war auch, dass wir im Vergleich zum Spiel gegen die WSG Tirol bei unserer Leistung auf dem Platz einen sichtbaren Schritt in die richtige Richtung machen konnten. Jetzt wollen wir den Schwung aus dem späten Sieg mitnehmen“, sagt Helm.
Die Treffer beim 2:1-Sieg gegen Austria Lustenau erzielten die beiden eingewechselten Stürmer Julian Hettwer und Kelvin Boateng, der den Ausgleich zudem vorbereitete. „Es ist sehr positiv, dass Spieler, die von der Bank kommen, einen Impact auf das Spiel haben. Das zeigt auch eine gesunde Mentalität innerhalb der Mannschaft und gibt uns zusätzliche Optionen für das nächste Spiel, wenn sich einige Spieler mit ihrer Leistung aufdrängen“, erklärt Stephan Helm.
Der GAK hat bereits einen Trainerwechsel hinter sich. Der ehemalige BW-Linz-Coach Gerald Scheiblehner ist seit knapp einem Monat im Amt, die Grazer sind seither unbesiegt. Auf ein 0:0-Heimremis gegen den WAC folgten ein 2:0-Cupsieg gegen Kitzbühel und am vergangenen Samstag ein 2:1-Auswärtserfolg in Altach.
„Gerald Scheiblehner bringt eine klare Idee mit und kennt die Liga sehr gut. Wir sind sehr gut auf den GAK vorbereitet. Wir müssen in allen Belangen an unser Maximum kommen, um das Spiel zu gewinnen“, sagt Helm.
Daniel Nnodim fällt mit einer Knieprellung für das GAK-Spiel aus und soll in der Länderspielpause wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen können. Noah Botic wird aktuell sukzessive ins Mannschaftstraining integriert. Auch Philipp Wiesinger erhofft sich in der Länderspielpause die nächsten Schritte. Durch den nun längeren Rhythmus mit nur einem Spiel pro Woche verschärft sich zudem der Konkurrenzkampf innerhalb des Kaders.
„Viele Spieler haben in den ersten Monaten der Saison Erfahrungen sammeln können. Jetzt arbeitet der gesamte Kader die ganze Woche darauf hin, am Wochenende die bestmöglichen 90 Minuten zu absolvieren. Das wird die Mannschaft auch für die Zukunft besser machen. Noah Botic ist dann ja fast wie ein Neuzugang für uns, aber nach seiner langen Verletzungspause müssen wir ihm auch die nötige Zeit geben“, schildert Trainer Stephan Helm.