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Die Young Violets setzen sich in einer umkämpften Partie in der Steiermark mit 1:0 gegen den Kapfenberger SV durch. Das Goldtor für die Veilchen erzielte Bruno Jerabek in der ersten Halbzeit. Bereits am kommenden Freitag geht es für die Jungveilchen mit dem nächsten Heimspiel weiter: Um 18:30 Uhr gastiert Hertha Wels in der Generali-Arena.
@GEPA
Für Runde 8 nach der Länderspielpause wartete ein Auswärtsspiel beim Kapfenberger SV auf die Jungveilchen. Mit dem Selbstvertrauen aus dem Derbysieg und einer gut genutzten Pause gingen die Veilchen in die Partie, im Kader gab es trotz der vielen Veilchen auf Länderspielreise nur wenige Änderungen: Bruno Jerabek, Silas Schoppitsch, Noel Polonkai, Tomy Baotić und Hasan Deshishku standen nach ihren Einsätzen in den Nachwuchs-Nationalteams wieder zur Verfügung, Marcel Moswitzer fehlte nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Zudem stand der vom FC Basel ausgeliehene Vincent Klu Adjei erstmals im violetten Kader.
Die Jungveilchen traten selbstbewusst auf und probierten von Beginn an, sich ins letzte Drittel zu kombinieren. Illia Menshykov eroberte kurz vor dem Strafraum stark den Ball und brachte eine Flanke vor das Tor, die bei einem Kapfenberger landete (5.), wenig später rollte Bruno Jerabeks flacher Abschluss aus zweiter Reihe genau in die Hände des Keepers (8.). Dann klingelte es: Jerabek behauptete sich nach einem Steckpass von Romeo Mörth auf der linken Seite und schloss aus spitzem Winkel am Fünfer perfekt zur Führung für die Uhlig-Elf ab (13.). Im weiteren Verlauf gestaltete sich die Partie ausgeglichener, wobei beide Mannschaften immer wieder zu Halbchancen kamen. Willi Vorsarger konnte einen Torschuss der Kapfenberger noch abwehren (27.), kurz darauf parierte Stefan Blažević den nächsten Abschluss der Steirer (29.). Die Gastgeber drückten zunehmend auf den Ausgleich, ein Pass von rechts verfehlte nur knapp die Beine eines im Strafraum lauernden Kapfenbergers (35.), ein wuchtiger Abschluss aus zweiter Reihe ging links am Tor vorbei (43.). Kurz vor dem Pausenpfiff wurde auch Marco Brandt noch gefährlich, sein Abschluss von der Strafraumgrenze war jedoch zu harmlos (44.). Mit einer knappen Führung ging es in die Kabinen.
Die Veilchen starteten mit viel Zug nach vorne in die zweite Halbzeit und hatten kurz nach Wiederanpfiff eine gute Freistoßposition, der Schuss von Jerabek wurde aber vom Keeper gehalten (48.). Danach setzten sich die Steirer einige Minuten in der Hälfte der Jungveilchen fest und kamen zu gefährlichen Halbchancen (55.). Nach knapp einer Stunde kombinierten sich die Veilchen wieder vor das Tor der Gastgeber, der Abschlussversuch brachte jedoch keinen Erfolg (59.). In dieser Phase fanden die Kapfenberger die besseren Chancen vor, während es den Jungveilchen kaum gelang, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Nach einem Eckball der Steirer kam es zu einem gefährlichen Abschluss, direkt danach landete der Ball erneut bei einem Kapfenberger, doch auch bei diesem Torschuss war Stefan Blažević zur Stelle (72.). Eine Viertelstunde vor Schluss konnten sich die Veilchen schließlich aus der eigenen Hälfte lösen und kamen wieder zu mehr Ballbesitz (76.). Die Schlussminuten dieser Freitagspartie gestalteten sich hitzig und hektisch, die Kapfenberger wollten unbedingt den Ausgleichstreffer, die Veilchen hielten aber mit ganzer Kraft dagegen. Als Retter in letzter Sekunde köpfelte Lars Stöckl noch einen Ball vor dem leeren Tor weg (89.). Auch ein Freistoß in der letzten Aktion des Spiels, brachte für die Kapfenberger nichts Zählbares ein - es blieb beim knappen 0:1 für die Jungveilchen.
Tore: Jerabek (13.)
KSV 1919: Colić; Ojukwu, Ziković (45. Maier), Bagratoni (68. Pranjković), Weissenbacher; Misković, Stöger, Sokcević (68. Stauder), Zlibanović; Potnar, Rostas
Young Violets: Blažević; Stöckl, Fischer, Vorsager ©, Roider; Nišandzić, Mörth (61. Polonkai), Brandt (Baotić), Jerabek (61. Deshishku); Menshykov (85. Österreicher), Hausjell
Gelbe Karten: Jerabek (48.), Colić (79.), Stöckl (79.), Vorsarger (83.), Pranjković (85.)
Stadion Kapfenberg, Schiedsrichter: Achim Untergasser