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Unter dem Motto „#Miteinand!“ nahmen die Special Violets im Rahmen des Vienna City Marathon-Wochenendes vergangenen Samstag am 5. Coca Cola-Inclusion Run teil. Sportdirektor Manuel Ortlechner: „Es erfüllt mich mit Stolz, als Austria Wien hier ein Zeichen für Inklusion zu setzen.“
Vergangenen Samstag war es wieder soweit. Pünktlich um 16:00 Uhr gaben Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker den Startschuss für die fünfte Ausgabe des Coca Cola-Inclusion Run. Die rund 800 Meter lange Strecke führte heuer vom Heldentor bis zum Burgtheater. Die zahlreichen Zuschauer:innen feuerten die Läufer:innen entlang der Ringstraße lautstark an. Im Vordergrund standen dabei keine persönlichen Bestzeiten, sondern das gemeinsame Zeichen für gesellschaftliche Inklusion und ein faires Miteinander.
Auch heuer waren wieder unsere Special Violets vertreten, für die der Lauf mittlerweile ein gemeinsames jährliches Highlight außerhalb des Fußballplatzes darstellt. Neben den Specials-Trainern Thomas Hanreiter und Leo Vasile war unter anderem auch Sportdirektor Manuel Ortlechner zugegen, der den Lauf mit seinem Sohn absolvierte. „Ein Riesenhappening. Der Zieleinlauf ist ja wie beim großen Marathon, da applaudieren dir einige hundert Zuschauer, du läufst über den Teppich ins Ziel, überall sind Kameras. Das ist schon ein cooles Event für einen Sechsjährigen und mittlerweile eine liebgewordene Tradition für uns.“
Manuel Ortlechner betrachtet die Teilnahme auch als Erziehungsarbeit. „Ich will mein Kind, so gut es geht, bubble-frei erziehen, was heutzutage ja eine große Schwierigkeit darstellt. Es ist ein guter Anlass, meinen Sohn mit Menschengruppen zu konfrontieren, die nach wie vor nicht so in der Gesellschaft integriert sind, wie das eigentlich der Fall sein sollte.“
Bei der Austria, so der Sportdirektor, werde versucht, am und abseits des Fußballplatzes nach eben diesen Grundwerten zu leben. „Darum erfüllt es mich mit Stolz, dass wir mit unserem Special-Needs-Team jährlich an den Start gehen und ein Zeichen setzen. Inklusion findet nicht im Internet statt. Du musst rausgehen und das Thema leben.“