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Tagebuch | 30.06.2026

Tag 2 im Trainingslager: Veilchen trotzen der Hitze

Im Tagebuch berichten wir täglich vom Geschehen im Trainingslager in Bad Tatzmannsdorf, wo sich die Austria von 29. Juni bis 4. Juli auf die Saison 2026/27 vorbereitet.

Trainingslager

Das Siegerteam des Miniturniers am Dienstagvormittag

Am Höhepunkt der Hitzewelle kletterten die Temperaturen beim Nachmittagstraining am Montag auf knapp 40 Grad. Auch am Dienstagvormittag kamen die Veilchen auf dem Trainingsplatz des AVITA-Hotels in Bad Tatzmannsdorf ordentlich ins Schwitzen. Die Austria ist auf die extremen Bedingungen bestens vorbereitet: Im schattigen Bereich direkt neben dem Platz stehen den Spielern nicht nur Wasser und Elektrolytgetränke zur Verfügung, sondern auch Eistonnen für die Regeneration unmittelbar nach der Einheit.

„Bei diesen extremen Bedingungen ist es sehr wichtig, den Flüssigkeitshaushalt permanent im Blick zu behalten. Die Spieler verlieren pro Stunde im Training ein bis drei Liter Wasser – das ist individuell sehr unterschiedlich. Es ist entscheidend, hydriert zu bleiben, um keinen Leistungsabfall zu erleiden“, erklärt Athletiktrainer Christian Balga.

Belastungsspitzen und Live-Monitoring

Die Trainingssteuerung wird laufend an die Bedingungen angepasst, sämtliche relevanten Leistungsdaten der Spieler werden während der Einheiten kontinuierlich überwacht: „Das Live-Monitoring ist bei diesen Temperaturen noch wichtiger. An der Herzfrequenz ist klar erkennbar, dass die Belastung bei weit über 30 Grad deutlich höher ist. Wir kennen die Daten der Spieler auf Basis der Leistungstests sehr genau und steuern die Belastung individuell. Das Ziel der Vorbereitung ist nicht, die Spieler leiden zu lassen, sondern das Training intelligent zu steuern. Natürlich setzt man auch Belastungsspitzen, um körperlich besser zu werden – aber das muss durchdacht sein“, schildert Balga.

Auch einige Austria-Fans trotzten der Hitze und ließen sich das Vormittagstraining nicht entgehen. Sie sahen eine intensive Einheit, die mit einem kleinen Turnier ihren Abschluss fand: Zwei Zehnerteams traten in mehreren 90-sekündigen Spielen im Modus fünf (4+1) gegen fünf plus Joker gegeneinander an – kurze Spielzeiten mit maximaler Intensität. Das Siegerteam seht ihr auf dem Foto oben.

Regeneration umso wichtiger

Neben der Arbeit auf dem Platz gewinnt auch alles rund um die Regeneration in diesen Tagen zusätzlich an Bedeutung. Trinken, Ernährung, Schlaf und Erholung stehen besonders im Fokus. „Regeneration ist bei der großen Hitze umso wichtiger: viel trinken, gesund ernähren und ausreichend schlafen. Wichtig ist außerdem, dass sich die Spieler möglichst in einer klimatisierten Umgebung aufhalten“, betont Athletiktrainer Christian Balga. Apropos klimatisierte Umgebung: Am Nachmittag ging es für die Veilchen in die Kraftkammer der AVITA-Therme, wo sie in zwei Gruppen eine Krafteinheit absolvierten.

Vor dem Abendessen versammelte Trainer Stephan Helm die Mannschaft schließlich um 18:30 Uhr noch für eine Videoanalyse im Besprechungsraum, ehe die Veilchen neben dem Abendessen noch das WM-Spiel Norwegen gegen Elfenbeinküste verfolgten.