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Frauen | 13.09.2026

0:5! Veilchen nehmen drei Punkte gegen Südburgenland mit

Die Veilchen bleiben neben internationalen Spielen und Cup auch in der Bundesliga auf Erfolgskurs: Beim Auswärtsspiel gegen Südburgenland/Hartberg setzte sich die Austria am Ende klar mit 5:0 durch. Nach einer etwas schläfrigen ersten Hälfte steigerten sich die violetten Frauen nach der Pause deutlich und sorgten mit insgesamt fünf Treffern für einen souveränen Auswärtssieg. Die Tore erzielten Tatjana Weiss, Carina Wenninger, Almedina Šišić, Patricia Pfanner und Nina Pichler.

Sandra Jakobsen und Patricia Pfanner klatschen ein

©Lea Herold

Die Austria übernahm von Beginn an die Kontrolle und kam bereits in der 4. Minute erstmals in Richtung Tor. Patricia Pfanner erreichte den Ball jedoch nicht mehr rechtzeitig, sodass dieser ins Aus rollte. Wenig später fiel dann die Führung: Nach einer Ecke kam Tatjana Weiss mit dem Kopf an den Ball und beförderte ihn ins Tor (7.). Virginia Kirchberger wollte noch nachhelfen, doch das war gar nicht mehr nötig – 1:0 für die Veilchen.

Schläfrige erste Hälfte

In weiterer Folge erspielte sich die Austria mehrere Möglichkeiten. Modesta Uka kam nach einer Flanke von Anna Schorn zum Abschluss, scheiterte jedoch an der Torfrau (13.). Auch Carina Wenninger setzte einen Kopfball nach einer Ecke knapp neben das Tor (18.). Kirchberger bediente Pfanner, deren Schuss von der Seite ebenfalls von der Torfrau entschärft wurde (23.). Trotz weiterer Chancen von Elisa Pfattner und Uka blieb es zunächst beim knappen Vorsprung.

Gerade die Möglichkeit in der 30. Minute hätte eigentlich das 2:0 bringen müssen: Nachdem die Torfrau den Ball herausspielte, kam Uka an den Ball und lief alleine auf das Tor zu. Ihr Abschluss landete jedoch direkt in den Händen der Torfrau. Auch Lotta Cordes scheiterte wenig später nach einem Abschluss im Strafraum (32.). Die Veilchen ließen defensiv kaum etwas zu, agierten offensiv aber nicht immer präzise genug. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit war es dann aber Kapitänin Wenninger, die zum 0:2 traf und die Führung ausbaute. So ging es mit der 2:0-Führung in die Pause.

Starker zweiter Durchgang

Mit der Almedina Šišić kam zur zweiten Halbzeit neue Energie ins Spiel – und die eingewechselte Stürmerin war sofort präsent. In der 53. Minute wurde sie von Pfattner bedient und ließ der Torfrau mit einem wunderschönen Abschluss ins lange Eck keine Chance. Das 3:0 gab den Veilchen zusätzlichen Schwung.

Nur wenige Minuten später erhöhte Pfanner auf 3:0: Sie setzte sich auf der Seite stark durch und schloss ab. Der Ball segelte über die Torfrau hinweg und landete im Netz (59.). Auch Cordes versuchte es anschließend mit einem Weitschuss, bei dem allerdings der Erfolg ausblieb, während auf der Gegenseite Jasmin Pal einen Abschluss der Gastgeberinnen sicher entschärfte.

Die Austria blieb nun klar spielbestimmend. Cordes fand Šišić, deren Abschluss von der Torfrau mit einer starken Parade abgewehrt wurde. Auch Anna Schorn kam noch zu einer guten Möglichkeit, ehe Šišić in der 75. Minute knapp am Tor vorbeischoss.

Bundesliga-Debüt mit Traumstart

Für das Highlight in der Schlussphase sorgte Nina Pichler: Die 16-Jährige wurde in der eingewechselt und feierte damit ihr Bundesliga-Debüt. Und als wäre das nicht schon besonders genug, traf Pichler direkt in ihrem ersten Bundesliga-Spiel und setzte damit den Schlusspunkt unter einen klaren 5:0-Erfolg. Bereits bei ihrem violettem Debüt beim ÖFB-Cup hatte die junge Spielerin getroffen. Neben Pichler feierte auch Helena Bruckner-Kedl ihr Bundesliga Debüt. Die 15-Jährige spielt normalerweise in der U16 der Austria-Akademie und ist damit eines der jüngsten Veilchen mit Bundesliga-Einsatz.
 

SPG Südburgenland/TSV Hartberg - Austria Wien 0:5 (0:2)

Austria: Pal - Weiss, Wenninger (Schiechtl 64.), Kirchberger - Pfattner (Pucci 64.), Orkić (Pichler 64.), Cordes, Schorn - Jakobsen, Uka (Šišić 45.), Pfanner (Bruckner-Kedl 80.)

Tore: Weiss (7.), Wenninger (45.), Šišić (53.), Pfanner (59.), Pichler (87.)

Gelbe Karten (Austria): Kirchberger-Prohaska (19.)

Thermenstadion Stegersbach, 150 Fans, Schiedsrichter Andreas Gwandner