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Im dritten Testspiel der Sommervorbereitung trafen die Veilchen auf Slavia Prag und trennten sich schlussendlich mit einem 2:2-Remis. Nach einem frühen Rückstand zeigten die Veilchen Moral, drehten die Partie noch vor der Pause, mussten aber kurz vor dem Seitenwechsel erneut den Ausgleich hinnehmen. Mit dem Duell endet auch das Trainingslager der violetten Frauen, während dem sie sich im niederösterreichischen Retz intensiv auf die kommende Saison vorbereiten konnten.
©Lea Herold
Seit vier Tagen verbringen die Veilchen ihre Zeit in Retz auf Trainingslager, wo man sich intensiv auf die kommenden Duelle vorbereitet und den Grundstein für die bevorstehende Saison legen will. Neben zahlreichen Trainingseinheiten stand zum Abschluss noch ein internationaler Härtetest auf dem Programm: Im letzten Programmpunkt des Trainingslagers trafen die Veilchen im dritten Testspiel auf den tschechischen Spitzenklub Slavia Prag, ein Team, das die Austria bereits aus der vergangenen Saison kannte. Im vergangenen Herbst hatte man sich international im Europa Cup mit den Tschechinnen duelliert und nach Hin- und Rückspiel schließlich den Einzug ins Achtelfinale geschafft.
Die Tschechinnen starteten mit viel Druck und Energie in die Partie, sodass Torhüterin Jasmin Pal bereits früh bei einem Freistoß gefordert war. Auf der Gegenseite vergab währenddessen Patricia Pfanner die erste gute Möglichkeit für die Austria. Trotz einer konzentrierten Defensivleistung nutzte Slavia in der 14. Minute eine Lücke in der violetten Hintermannschaft zur 1:0-Führung. Die Austria ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und kam durch einen Freistoß sowie weitere Offensivaktionen immer besser ins Spiel.
Der verdiente Ausgleich fiel in der 40. Minute, als Pfanner eine Hereingabe von Modesta Uka per Kopf zum 1:1 verwertete. Nur zwei Minuten später war es Uka selbst, die die Partie zugunsten der Veilchen drehte und das 2:1 erzielte. Die Freude währte allerdings nur kurz, denn unmittelbar vor dem Pausenpfiff gelang Slavia Prag noch der Ausgleich zum 2:2.
Nach einer kurzen regenbedingten Unterbrechung übernahm die Austria zunehmend die Kontrolle und hatte durch Yvonne Weilharter sowie Anna Schorn gute Möglichkeiten auf den Siegtreffer. Defensiv ließ die Mannschaft nur noch wenige gefährliche Aktionen der Gäste zu und klärte unter anderem eine Ecke sowie einen Freistoß souverän. In der Schlussphase verhinderte die violette Defensive um Kirchberger einen möglichen späten Gegentreffer, sodass es nach einem intensiven Testspiel beim leistungsgerechten 2:2 blieb.