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Profis | 26.01.2026

Austria Wien und DAC 1904 trennen sich 1:1

Das zweite Testspiel des Trainingslagers in der Türkei gegen DAC 1904 endete am Montagnachmittag mit einem 1:1-Unentschieden. Marko Raguž brachte die Veilchen nach einem Eckball von Dominik Nišandžić in Führung, kurz vor Schluss erzielten die Slowaken den Ausgleich. Johannes Handl feierte sein Comeback auf dem Rasen.

Dominik Nišandžić im Testspiel gegen DAC

©GEPA-pictures

Nachdem die Veilchen vor einer Woche bereits mit Dunajská Streda nach Antalya geflogen waren und am Mittwoch auch gemeinsam mit den Slowaken zurück nach Wien fliegen werden, fehlte dazwischen noch ein Testspiel. Im Limak Arcadia Sport Center, dort, wo die violetten Frauen diese Woche über trainieren, kam es zum Aufeinandertreffen mit dem Klub von Ex-Austrianer Andreas Gruber.

Wenige Torchancen in Hälfte eins

Stephan Helm schickte im Vergleich zum ersten Test gegen Dukagjini vor zwei Tagen eine auf drei Positionen veränderte Elf ins Rennen. Neben Aleksandar Dragović starteten Dejan Radonjić und Tin Plavotić in der Dreierkette, Kang Hee Lee rückte nach vorne und ersetzte Abubakr Barry, der heute eine Pause bekam. Im Angriff begann Kelvin Boateng mit Johannes Eggestein und Kapitän Manfred Fischer.

Die erste Gelegenheit des Spiels fand Reinhold Ranftl vor, der rechts vom Tor zum Abschluss kam, sein Schuss stellte aber keine Gefahr dar (6.). Auf der Gegenseite konnte Matteo Schablas Gruber kurz vor dem Strafraum nur mit unfairen Mitteln zu Fall bringen, der folgende Freistoß wurde kurz ausgeführt, Şahin-Radlinger musste aber nicht eingreifen (21.) Kurz darauf schoss Boateng nach einer Ranftl-Flanke über das Tor (24.).

Erst im Finish des ersten Durchgangs gab es dann wieder mehrere Möglichkeiten. Nach einem Freistoß von Eggestein zog Plavotić ab (42.), zwei Minuten später setzte Ranftl einen Schuss über die Latte (44.). Praktisch im Gegenzug kam DAC beinahe zur Führung, Plavotić klärte aber auf der Linie (45.).

Raguž trifft, Handl feiert Comeback

Zur Pause nahm das violette Trainerteam vier Wechsel vor: Mirko Kos, Philipp Wiesinger, Taeseok Lee und Sanel Šaljić waren neu in der Partie. Und Šaljić, der seinen Vertrag kürzlich bis 2030 verlängerte, hatte auch direkt die erste große Chance der zweiten Hälfte. Nach Zusammenspiel von Fischer und Eggestein tauchte der 20-Jährige in guter Position vor dem gegnerischen Keeper auf, scheiterte aber an ebendiesem (48.).

Nach einer Stunde folgten sieben weitere Wechsel, lediglich die vier zur Pause eingewechselten Spieler blieben auf dem Feld. Neben Marko Raguž, Konstantin Aleksa, Dominik Nišandžić, Vasilije Marković, Marijan Österreicher und Ifeanyi Ndukwe freuten sich die mitgereisten Austria-Fans vor allem auf Johannes Handl – für den Steirer war es der erste Einsatz seit 10. August 2025.

Die Veilchen kamen auch mit frischem Personal zu Möglichkeiten: Eine kurz abgespielte Ecke kam über Nišandžić, Marković und Šaljić zur Mitte, wo Wiesinger die Führung am Fuß hatte (72.). Nur wenige Augenblicke später tauchte Marković allein vor dem Tor auf, brachte den Ball aber ebenso wie Nišandžić den Nachschuss nicht im Tor unter (73.). Dafür war es dann nach dem daraus resultierenden Corner von Nišandžić so weit, als Raguž goldrichtig stand und das 1:0 erzielte (74.)!

In der letzten Viertelstunde durften dann auch noch Torhüter Stefan Blažević und Romeo Mörth sowie Romeo Vučić (erste) Minuten in Violett sammeln. Kurz vor dem Schlusspfiff gelang DAC ebenfalls nach einem Eckball noch der Ausgleich (88.) – ein am Ende gerechtes Remis in Belek.

Austria Wien – DAC 1904 1:1 (0:0)

Austria, 1. HZ: Şahin-Radlinger – Radonjić, Dragović, Plavotić – Ranftl, Kang Hee Lee, Maybach, Schablas – Fischer ©, Eggestein, Boateng

2. HZ: Kos – Radonjić (Handl 61.), Dragović (Ndukwe 61.), Wiesinger – Ranftl (Österreicher 61.), Kang Hee Lee (Marković 61.), Maybach (Nišandžić 61.), Taeseok Lee – Fischer (Aleksa 61.), Eggestein (Raguž 61.), Šaljić

ab 75. Minute: Blažević – Österreicher, Ndukwe, Wiesinger, Guenouche – Marković, Nišandžić – Aleksa, Vučić, Mörth – Raguž

Austria-Tor: Raguž 74.

Nicht im Kader: Lukas Wedl, Abubakr Barry, Florian Wustinger, Daniel Nnodim