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04.02.2021

Manprit Sarkaria: "… und jetzt kommt Salzburg!"

Der Start ins neue Jahr ist Austria Wien geglückt, nun steht mit dem Salzburg-Doppel die nächste große Herausforderung an. Im ersten Teil geht es am Samstag (17:00 Uhr) um den Einzug ins Halbfinale des ÖFB-Cups. Manprit Sarkaria ist voller Vorfreude, spricht über die Bullen und lobt Benedikt Pichler.

1:0 in Ried, 4:0 bei der Admira und zuletzt 2:2 gegen Tirol. Sieben wichtige Punkte, nicht zuletzt im Kampf um den Einzug in die Meistergruppe der Bundesliga. "Es war ein gelungener Start, wir haben beinahe das Maximum herausgeholt, die Punkteausbeute ist in Ordnung", zeigt sich Manprit Sarkaria zufrieden, blickt im selben Atemzug aber schon nach vorne und gibt die Marschrichtung vor: "Und jetzt kommt Salzburg!"

Für Sarkaria, der in 16 der 18 bisherigen Pflichtspiele der Saison 2020/21 zum Einsatz kam und 15-mal in der Startelf stand, kann es bis zum Cup-Fight gar nicht schnell genug gehen. "Egal welcher Gegner, egal welcher Wettbewerb, wir fahren überall hin, um zu gewinnen, das ist das Ziel. Sonst bräuchten wir ja nicht anzutreten", so der Flügelspieler. "Es geht um das Halbfinale im Cup, dort wollen wir hin."

Es wäre das erste Mal seit 2015/16, dass die Veilchen in die Vorschlussrunde einziehen. Damals besiegte man im Viertelfinale den LASK mit 1:0. Und am Samstag? "Man kennt Salzburg, sie werden ihr Spiel wie gewohnt durchziehen, werden anpressen und als Mannschaft früh draufgehen", weiß Sarkaria. "Wir müssen es spielerisch gut lösen und schauen, dass wir schnell in die gefährliche Zone sowie zum Abschluss kommen", nennt der 24-Jährige ein mögliches Rezept.

Für Tore sorgen soll unter anderem Benedikt Pichler, der in den vergangenen vier Bundesliga-Spielen genetzt hat – das gelang bei den Veilchen zuletzt Christoph Monschein im Herbst 2019. "Benni macht das sehr gut, ich freue mich für ihn. Er ist ein super Stürmer, kann den Ball halten, ist groß, kräftig und kopfballstark", ist Sarkaria voll des Lobes für seinen Kollegen. "Ich freue mich sehr, dass wir ihn als Stürmer haben."

In der laufenden Bundesliga-Saison hält Pichler bei sechs Toren, womit er bereits jetzt häufiger traf als in der gesamten Spielzeit 2019/20 (5). Fünf der elf Pichler-Volltreffer in der höchsten Spielklasse bereitete übrigens Sarkaria vor – für ihn kein Zufall: "Wir verstehen uns gut, auf und neben dem Platz. Auch bei den Young Violets habe ich ihm einige Tore aufgelegt. Ich kenne seine Laufwege, suche und finde ihn, er steht dann goldrichtig. Das passt zwischen uns", schmunzelt die violette Nummer 70.

Mit seinen eigenen Auftritten im neuen Jahr ist Sarkaria auch durchaus glücklich. "Ich denke ich kann zufrieden sein, läuferisch war es gut, auch in der Defensive habe ich mich verbessert. Dazu zwei Vorlagen, das ist in Ordnung." Eine davon lieferte er für Georg Teigl, die andere für Kumpel Pichler ab.

Sarkaria hat im ÖFB-Cup allerdings selbst einen Lauf, er traf als einziger Austrianer in allen drei Spielen gegen Retz (5:0), den Sport-Club (3:1) und Hartberg (5:3). Ein Treffer am Samstag würde nicht nur diese Serie verlängern, sondern wäre auch der erste für Sarkaria gegen Salzburg – ein wichtiger möglicherweise noch dazu.