Zum Hauptinhalt springen
Legenden | 24.10.2023

Hans Dihanich ist 65!

Der Burgenländer feierte mit den Veilchen zwischen 1978 und 1987 fünf Meistertitel und holte drei Cupsiege. Nach seiner aktiven Karriere kehrte er 2001 als Co-Trainer zurück an den Verteilerkreis, wo er unter verschiedenen Trainern weitere Titel einheimsen konnte. Am heutigen Dienstag wird Hans Dihanich 65 Jahre alt. Wir gratulieren recht herzlich!

Hans Dihanich 65

GEPA

Hans „Hansi“ Dihanich erblickte am 24.Oktober 1958 in Eisenstadt das Licht der Welt. Als Zehnjähriger schloss er sich dem Nachwuchs des ASKÖ Klingenbach an, von wo aus er 1978 um 50 000 Schilling zur Wiener Austria wechselte. Ursprünglich als Nachfolger von Robert Sara auf der Rechtsverteidiger-Position eingeplant, kam Dihanich unter Trainer Erich Hof zumeist im Mittelfeld zum Einsatz. Gleich in seinen ersten drei Saisonen feierte er drei Meistertitel, dazu gab es am 8.Oktober 1980 ein erfolgreiches Debüt in der österreichischen Nationalmannschaft (3:1 gegen Ungarn).

Intermezzo in Innsbruck

Bei den Veilchen errang Hans Dihanich unter Wenzel Halama zwar 1983 mit dem Einzug ins Europacuphalbfinale (Gesamtscore 3:5 gegen Real Madrid) seinen bislang größten Erfolg auf Klubebene, fiel beim tschechischen Trainer aber bald darauf in Ungnade und wechselte zur Saison 1983/1984 für ein Jahr nach Innsbruck, wo er bei der SSW andockte. Im August 1984 kehrte Dihanich aufgrund überzeugender Leistungen wieder zu den Veilchen zurück, mit denen er zwei weitere Meistertitel bejubeln durfte. 1987 wechselte er zum GAK.

Rückkehr als Trainer

In insgesamt acht Saisonen bei der Austria brachte es Dihanich auf 283 Spiele, in denen er 16 Treffer erzielten konnte. In der Nationalmannschaft brachte er es zwischen 1980 und 1984 auf zehn Einsätze.

Nach seiner aktiven Karriere wurde Dihanich Trainer beim ASKÖ Klingenbach. Von 2001 bis 2005 kehrte er in sein Wohnzimmer zurück und war unter anderem als Co-Trainer von Didi Constantini, Walter Schachner, Christoph Daum und Joachim Löw tätig. Von Jänner 2009 bis Mai 2010 betreute er die Austria Amateure.

Alles Gute, Hansi!