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LASK-Austria | 02.04.2026

Helm: „Können in allen Spielphasen flexibel agieren“

Austria Wien ist am Sonntag um 14:30 Uhr im dritten Spiel der Meistergruppe beim LASK zu Gast. Nach dem 1:0-Sieg in Hartberg und der länderspielbedingten Ligapause wollen die Veilchen in Linz wieder mutig und selbstbewusst auftreten.

Stephan Helm

© GEPA

Nach dem 2:5 zu Hause gegen Sturm Graz zum Auftakt gelang den Veilchen im zweiten Spiel der Meistergruppe mit dem 1:0-Auswärtserfolg gegen Hartberg der erste Sieg: „Es war extrem wichtig, in der Meistergruppe anzuschreiben – umso mehr, weil wir auch im ersten Spiel gegen Sturm über weite Strecken eine sehr gute Leistung gezeigt und eigentlich drei Punkte liegengelassen haben - in Hartberg haben wir uns für den Aufwand belohnt, das gibt jedem ein positives Gefühl“, erklärt Trainer Stephan Helm, der zwei sehr unterschiedliche Spiele seiner Mannschaft sah:

„Es zeichnet uns bereits in der ganzen Saison aus, dass wir in allen Spielphasen recht flexibel agieren können. Das wird eine Stärke sein, mit der wir uns auch in den weiteren Spielen immer wieder Vorteile verschaffen können.“

Das letzte Aufeinandertreffen mit dem LASK ist ziemlich genau einen Monat her, in der Generali-Arena konnte die Austria zweimal einen Rückstand ausgleichen und holte mit dem 2:2 schlussendlich einen Punkt im Topspiel: „Es war ein hochklassiges Bundesligaspiel, in dem uns viele Dinge gut gelungen sind, aus dem wir aber trotzdem einige Lehren ziehen können, was wir besser machen können. Mit dem LASK erwartet uns eine Mannschaft mit einem sehr erfahrenen Trainer und viel individueller Qualität“, sagt Stephan Helm.

In der Länderspielpause waren einige Spieler mit ihren Nationalteams unterwegs, das Trainerteam konnte mit der kleineren Gruppe spezifischer arbeiten und die Einheiten individuell steuern: „Das tut den Spielern gut. Entscheidend ist, dass wir mit hundert Prozent aus der Pause herauskommen. Gegen den LASK wollen wir ähnlich wie beim 2:2 in Wien wieder mutigen, guten und aggressiven Fußball spielen und am besten mit einem Erfolgserlebnis zurück nach Wien fahren. Eine unserer Stärken im neuen Jahr ist, dass wir immer selbstbewusst in die Spiele gegangen sind – das wollen wir beibehalten“, sagt Stephan Helm.

 

Personal-News:

Tin Plavotić und Abu Barry kehren nach ihren Sperren zurück in die Mannschaft. Sanel Šaljić, der die letzten vier Spiele mit einer Oberschenkelverletzung verpasste, ist ebenso wieder ein Thema für den Kader wie Stürmer Kelvin Boateng, der sich im Auswärtsspiel in Altach am 21. Februar einen Mittelhandbruch zugezogen hatte und nun wieder voll einsatzfähig ist. „Dadurch haben wir jetzt wieder mehr Möglichkeiten, um auch über 90 Minuten auf unterschiedliche Art und Weise auf das Spiel einzuwirken“, sagt Trainer Stephan Helm.

 

Folgende Spieler der Kampfmannschaft waren in der Länderspielpause international im Einsatz:

Abu Barry stand am Dienstag bei der 1:3-Niederlage des gambischen Nationalteams auswärts gegen Senegal ebenso in der Startelf wie Taesok Lee für Südkorea gegen das ÖFB-Team im Happel-Stadion. Der 17-jährige Vasilije Markovic feierte sein Debüt im U21-Team des ÖFB, spielte beim wichtigen 2:1-Sieg gegen Belarus in Ried 45 Minuten im zentralen Mittelfeld.

Für Philipp Maybach und Romeo Mörth standen mit dem ÖFB-U19-Team im Rahmen der Eliterunde drei Spiele auf dem Programm, Maybach stand gegen Griechenland (1:1), Schweden (3:0) und Deutschland (2:3) jeweils in der Startformation, Mörth kam in allen drei Partien als Joker ins Spiel. Ifeanyi Ndukwe spielte mit dem österreichischen U18-Nationalteam gegen Israel (2:1), Bosnien-Herzegowina (4:0) und Deutschland (2:2) jeweils von Beginn weg.