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Klubinfo | 08.04.2026

Lizenz in erster Instanz erhalten

Der Senat 5 der Österreichischen Fußball-Bundesliga hat nach der Prüfung und Evaluierung der von den Lizenzbewerbern abgegebenen Unterlagen die Lizenz-Entscheidungen für die Bundesliga-Saison 2026/27 getroffen. Austria Wien erhält die Lizenz für die nächste Saison in erster Instanz. Außerdem wurde die Zulassung der Young Violets für die 2. Liga, sowie die Lizenz für die Frauen-Bundesliga und die UEFA-Frauen-Klubwettbewerbe erteilt.

Ausverkaufte Nord-Tribüne

©GEPA-pictures

Präsident Kurt Gollowitzer: „Ich freue mich sehr, dass wir die Lizenz auch in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge in erster Instanz erhalten haben. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klubs, insbesondere Wirtschaftsvorstand Harald Zagiczek und seinem Finanzteam für ihre ausgezeichnete Arbeit. Auch der gesamte sportliche Bereich und die Mannschaft verdienen großes Lob: Trotz wirtschaftlich nicht immer einfacher Jahre haben sie mit Konsequenz und Fokus sehr gute Leistungen erbracht und maßgeblich zum ständig wachsenden Publikumszuspruch in unserem Stadion beigetragen. Ebenso danke ich unseren Gremien, Partnern, Investoren und Fans, die uns auf unserem Weg unterstützen. Das bestätigt, dass wir uns seit einigen Jahren in die richtige Richtung entwickeln und die Austria wirtschaftlich wieder stabil aufgestellt ist.“

Wirtschaftsvorstand Harald Zagiczek: „Dass wir die Lizenz erneut in erster Instanz erhalten haben, bestätigt unseren eingeschlagenen Weg. Heuer kam erstmals das neue A-Lizenzkriterium zur Anwendung, das eine jährliche Reduktion des negativen Eigenkapitals um zehn Prozent vorsieht. Angesichts unserer wirtschaftlichen Ausgangslage wird dies auch in den kommenden Jahren eine Herausforderung bleiben. Umso wichtiger ist es, regelmäßig operative Überschüsse zu erwirtschaften – die Halbjahresbilanz zum 31.12.2025 weist mit 330.000 Euro erstmals seit acht Jahren wieder ein operatives Plus aus. Den Grundstein haben wir durch den Abbau von 55 Millionen Euro an Verbindlichkeiten in den vergangenen zwei Jahren gelegt. Um dauerhaft positive Ergebnisse zu erzielen, bleiben Transferüberschüsse und weitere Einsparungen unerlässlich, da ein Klub wie Austria Wien auf Nettoerlöse aus dem Sport angewiesen ist und Einnahmen aus Europacup-Ligaphasen nicht verlässlich eingeplant werden können.“