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Profis | 14.08.2026

„Positive Emotion nach Hartberg mitnehmen“

Nach dem umjubelten Aufstieg ins Playoff der UEFA Conference League gegen Beitar Jerusalem spielt die Austria nur drei Tage später in der dritten Runde der ADMIRAL Bundesliga in Hartberg. Anpfiff ist am Sonntag um 17:00 Uhr. Tickets für den Austria-Sektor sind am Spieltag vor Ort bei der Gästekassa erhältlich. Das Viola Pub überträgt die Partie live.

Sanel Saljic und Vaso Markovic jubeln

© Daniel Shaked

„Die Bundesliga ist unser wichtigster Bewerb, in dem wir jetzt auch unbedingt ein Erfolgserlebnis feiern wollen“, betont Trainer Stephan Helm, dessen Mannschaft aufgrund der Niederlagen gegen WAC und LASK nach zwei Runden noch punktelos ist. 

Am Freitagvormittag stand für die Spieler, die in der Europacupnacht spielten, eine Regenerationseinheit auf dem Programm. Für jene, die kurz oder gar nicht zum Einsatz kamen, ging es raus auf den Trainingsplatz. Am Samstagnachmittag trainieren die Veilchen vor der Abfahrt nach Hartberg noch einmal in Wien-Favoriten: 

„In englischen Wochen muss man die Vorbereitung auf den Gegner etwas anders gestalten als sonst. Wir arbeiten vermehrt mit Videoanalysen, weil uns einfach weniger Zeit auf dem Platz zur Verfügung steht. Wir werden gut vorbereitet in das Spiel gehen und wollen die positive Emotion aus dem Europacup mitnehmen“, erklärt Stephan Helm.

Die Austria erreichte erstmals seit 2022 wieder ein Europacup-Playoff, damals waren die Veilchen durch den dritten Platz direkt über die Liga qualifiziert, über Q3 schaffte es Violett das letzte Mal im Jahr 2017, sich für ein Playoff zu qualifizieren:

„Wenn man sich ansieht, wie die anderen israelischen Klubs im Europacup performen, dann unterstreicht das, dass Beitar Jerusalem ein richtig guter Gegner war. Wir haben aber gezeigt, was möglich ist, wenn jeder einzelne Spieler die Bereitschaft an den Tag legt, 120 Minuten lang alles auf dem Platz zu lassen. Diese Mentalität brauchen wir auch in Hartberg“, sagt der Austria-Trainer.

Ranftl und Maybach

© Daniel Shaked

ECHT. AUSTRIA.

Bemerkenswert war einmal mehr, wie viele junge Eigengewächse aus der Austria-Akademie im Europacup spielten. Daniel Nnodim (18), Vasilije Marković (18) und Philipp Maybach (18) standen allesamt in der Startelf. Sanel Šaljić (20), Hasan Deshishku (18) und Florian Wustinger (23) wurden eingewechselt. Mit Jonas Feddersen (19) und Matteo Schablas (21) spielten zwei weitere sehr junge Spieler von Beginn weg.

„Der ganze Verein profitiert davon, dass unsere jungen Spieler so wichtige Erfahrungen sammeln. Wir haben bei uns in der Kabine auch das klare Commitment, dass wir diesen Weg als Mannschaft mit Überzeugung durchziehen. Die richtige Balance ist wichtig – die Jungen können sich neben Routiniers wie Dragović, Fischer und Ranftl sehr gut entwickeln“, schildert Stephan Helm.  

Gegner Hartberg

Bei Gegner Hartberg kehrte im Sommer mit Markus Schopp ein alter Bekannter auf die Trainerbank zurück. Die Steirer bekamen es in den ersten beiden Runden mit FC Red Bull Salzburg (0:1) und Sturm Graz (0:2) zu tun und sind noch punktelos: „Die Hartberger haben ihre Sache in den ersten beiden Runden gegen starke Gegner gut gemacht. Markus Schopp hat eine sehr klare Vorstellung, wie sein Fußball aussieht. In der Vergangenheit hat er mehrfach bewiesen, dass er das erfolgreich umsetzen kann – ich habe großen Respekt vor ihm als Trainer.“

Personal-News

Abwehrchef Aleksandar Dragović bekam für seine rote Karte gegen den LASK ein Spiel Sperre und fehlt in Hartberg. Johannes Eggestein ist weiterhin fraglich. Ansonsten fehlen wie zuletzt Philipp Wiesinger, Noah Botić und Manprit Sarkaria.