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Die rot-weiß-rote Auswahl probt jeweils im Wiener Happel-Stadion am 26. März (17:30 Uhr) gegen Albanien und am 29. März (20:45 Uhr) gegen die Türkei. „Ich habe gehofft, wieder dabei zu sein“, sagte Almer, der am Sonntag in der Grazer UPC Arena vom Teamchef auf der Tribüne beobachtet wurde.
Unser Kapitän verriet, dass er nach dem Schlagerspiel gegen Sturm mit Klaus Lindenberger, dem ÖFB-Teamtormann-Trainer, telefoniert hat: „Wir haben uns ausgetauscht. Er hat mir einen Input gegeben, wie er das Spiel gesehen hat. Das war's“, erzählte Almer von seinem Gespräch mit dem Oberösterreicher.
Almer hat zuletzt am 12. Oktober 2015 beim 3:0-Heimsieg in der EM-Quali gegen Liechtenstein zum 26. Mal das ÖFB-Trikot getragen. Danach versäumte er wegen seiner Verletzung im linken Knie nur das freundschaftliche Treffen mit der Schweiz, das wir am 17. November auch in Wien 1:2 verloren.
Die schwere Blessur (Teilabriss des hinteren Kreuzbandes) hatte sich der zweifache Familienvater ebenfalls im Prater-Oval zugezogen. Beim 2:1-Derbysieg am 25. Oktober 2015. Am selben Ort könnte der 31-Jährige nun rund um Ostern seine Teamrückkehr unter Koller geben, der seinen Vertrag mit dem ÖFB bis zur WM 2018 verlängert hat.
Über die zwei Testgegner im Hinblick auf die EM-Endrunde im Sommer wollte Almer vorerst nichts sagen und begründete das so: „Weil noch keine Analyse der zwei Mannschaften gemacht wurde. Bevor wir uns äußern, warten wir diese ab.“ Das Aufgebot bereitet sich ab 21. März in Stegersbach vor.
Koller ließ bei der Bekanntgabe seines Kaders anklingen, dass er – vorausgesetzt es gibt keine großen Verletzungen dazwischen – an dem aktuellen Aufgebot auch für Frankreich festhalten werde. „Das ist aber kein Freibrief, jeder muss weiter Gas geben und Leistung bringen“, sagte der Schweizer.
Koller sieht auf der Tormann-Position keine Probleme, auch wenn von den drei Kandidaten zuletzt nur Ramazan Özcan (FC Ingolstadt) regelmäßig gespielt hat. Heinz Lindner (Eintracht Frankfurt) ist Reservist und auf Almer übt er keinen Druck aus. „Er hat noch etwas Zeit, um sich richtig anzupassen“, erklärte der Teamchef.
Ist unser Einser-Goalie aktuell der einzige Violette und auch der einzige aus der tipico-Bundesliga im 23-köpfigen Aufgebot, so ist die Austria im U21-Teamkader gleich mit vier Mann vertreten. Trainer Werner Gregoritsch nominierte am Dienstag Verteidiger Christoph Martschinko, Mittelfeldspieler Tarkan Serbest sowie die Stürmer Kevin Friesenbichler und Marko Kvasina.
Der Nachwuchs bestreitet am 24. März (15:00 Uhr) in Bad Erlach ein freundschaftliches Länderspiel gegen die Ukraine. Im sechsten Spiel zur EM-Qualfikation am 29. März (18:00 Uhr) gegen Färöer haben die vier Austrianer Heimvorteil. Diese Partie wird nämlich in der Generali-Arena ausgetragen.
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Erstellt am 18.05.2018 |
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