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Eine starke erste Halbzeit der Veilchen mit einigen Großchancen blieb leider unbelohnt, der Stadtrivale setzte sich durch ein Elfmetertor von Yusuf Demir sowie ein unglückliches Eigentor von Taeseok Lee am Ende mit 0:2 durch. Ein Ergebnis, dass der Leistung leider nicht gerecht wurde.
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Im ersten großen Wiener Derby von Cheftrainer Maximilian Uhlig gingen die Veilchen mit drei Änderungen gegenüber dem Cup-Spiel gegen Hartberg ins Spiel. Samuel Şahin-Radlinger kehrte für Mirko Kos ins Tor zurück, Johannes Handl und Reinhold Ranftl starteten für Ibrahim Buhari und Daniel Nnodim. Philipp Wiesinger stand nach überstandenen Patellasehnenproblemen erstmals in dieser Saison im Kader.
Rapid unter Trainer Johannes Hoff Thorup kehrte nach drei Wechseln in der Startaufstellung im Cup zu seiner „Ligaformation“ wie im Spiel gegen Lustenau zurück. Jannes Horn, Petter Nosa Dahl und Ercan Kara rückten wieder in die Mannschaft.
Die Austria presste in den Anfangsminuten sehr hoch, eine erste Chance von Johannes Eggestein wurde von der Rapid-Hintermannschaft geblockt (4.). Dahl zog auf der anderen Seite in den Strafraum, sein Schuss landete im Außennetz (6.). Ranftl schoss über das Tor, Samuel Şahin-Radlinger vereitelte eine Chance von Tonni Adamsen (13.). Nach 22 Minuten schoss Vasilije Marković über das Tor, einen Heber von Handl nach einem Fehler von Niklas Hedl klärte Serge-Philippe Raux-Yao vor der Linie (26.). Nur wenige Sekunden später ließ Marković zwei Rapidler stehen und knallte den Ball aus 20 Meter an die Latte - Pech für Violett (27.).
Sanel Šaljić verpasste einen Stanglpass von Eggestein knapp (29.). Einen Volleykracher von Šaljić kratzte Nenad Cvetkovic von der Linie, den anschließenden Schuss von Manfred Fischer konnte Hedl abwehren (33.). Ein Freistoß von Šaljić aus guter Position ging drüber (43.), einen Schuss aufs kurze Eck - ebenfalls von Šaljić - wehrte Hedl zur Ecke ab (45.). Trotz einer starken ersten Halbzeit der Hausherren (11:4 Torschüsse) stand es zur Pause noch 0:0.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit senkte sich eine Hereingabe von Fischer gefährlich Richtung Tor, Hedl drehte den Ball über die Latte (48.). Die Austria war weiter spielbestimmend, doch nach einer Stunde kam Kara im Duell mit Aleksandar Dragović im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Stefan Ebner entschied auf Elfmeter, Yusuf Demir traf zum 0:1 (60.).
Dahl vergab nach Vorlage von Bolla eine große Möglichkeit auf das 0:2, danach wechselte Uhlig doppelt: Florian Wustinger und Daniel Nnodim ersetzten Šaljić und Ranftl. Bei einer Doppelchance von Dahl und Bolla war Şahin-Radlinger zur Stelle (69.). Die Gäste aus Hütteldorf hatten nach dem Treffer Oberwasser bekommen, Uhlig versuchte mit einem weiteren Wechsel dem entgegenzuwirken. Stürmer Kelvin Boateng kam für Sechser Valentino Müller ins Spiel.
Şahin-Radlinger parierte einen Abschluss des eingewechselten Claudy Mbuyi, nach der anschließenden Ecke wurde ein Kopfball von Mbuyi immer länger, der Ball prallte an den Pfosten und von dort vom Bein von Taeseok Lee ins eigene Tor - das spielentscheidende 0:2 (82.).
Matteo Schablas und Julian Hettwer kamen in den letzten Minuten für Lee und Handl ins Spiel, am Ergebnis änderte sich nichts mehr. Die Austria musste sich im 351. Wiener Derby mit 0:2 geschlagen geben.
Austria: Şahin-Radlinger; Handl (87. Hettwer), Dragović, Vorsager; Ranftl (66. Nnodim), Müller (76. Boateng), Marković, Taeseok Lee (87. Schablas); Fischer, Eggestein, Šaljić (66. Wustinger)
Rapid: Hedl; Bolla, Cvetković, Raux-Yao, Horn (88. Auer); Seidl, Bajlicz; Y. Demir (76. Schaub), Adamsen (64. Tilio), Dahl (88. Wurmbrand); Kara (76. Mbuyi)
Tore: Y. Demir (60., Elfmeter), Taeseok Lee (82., Eigentor)
Gelbe Karten: Vorsager (74.), Marković (76.); Y. Demir (62.), Horn (82.), Mbuyi (90.+4)
Generali-Arena, 13.461 Fans, Schiedsrichter Stefan Ebner