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Frauen | 03.05.2026

Veilchen lassen Punkte in Salzburg liegen

Die violetten Frauen mussten sich am Sonntag im Auswärtsspiel beim FC Red Bull Salzburg mit einem torlosen 0:0 begnügen. Obwohl die Veilchen über weite Strecken das aktivere und spielbestimmende Team waren, fehlte vor dem Tor die nötige Präzision. Das Duell war zugleich die Generalprobe für das Cup-Finale am 14. Mai, bei dem beide Mannschaften erneut aufeinandertreffen. Tickets dafür gibt's unter fak.at/cup-finale.

Louise Schöffel im Zweikampf mit einer Salzburgerin

© Lea Herold

Salzburg setzte früh das erste Zeichen, als bereits in der 1. Minute ein Abschluss neben das violette Tor ging. Danach übernahm jedoch Austria Wien zunehmend die Kontrolle. In der 4. Minute arbeitete sich Lena Triendl stark über die Seitenlinie nach vorne und brachte den Ball zur Mitte, wo Louise Schöffel allerdings über das Tor setzte. Nur wenig später verfehlte Lotta Cordes das Ziel (7.), ehe Schöffel in Minute zehn erneut knapp scheiterte.

Veilchen dominieren von Beginn an

Die Veilchen präsentierten sich in der Anfangsphase spielfreudig und kamen immer wieder gefährlich vor das Salzburger Tor, ließen im Abschluss jedoch die letzte Genauigkeit vermissen.

Erst nach knapp einer halben Stunde meldeten sich die Gastgeberinnen mit einem harmlosen Freistoß zurück (29.). Auf der Gegenseite sorgte die erste Austria-Ecke in Minute 33 für Gefahr, doch weder daraus, noch aus Schöffels Nachschuss resultierte ein Treffer. Zwei Minuten später brachte Schöffel den Ball hoch in den Strafraum, Cordes kam per Kopf zum Abschluss, doch Salzburgs Torfrau war zur Stelle (35.).

Viele Chancen, keine Treffer

Auch Salzburg kam noch zu einer Gelegenheit, doch Keeperin Jasmin Pal reagierte sicher (38.). Die größte Chance der ersten Hälfte hatte schließlich Courtney Strode in Minute 41: Alleine und leicht seitlich vor dem Tor kam sie frei zum Ball, zog aber zu früh ab, wodurch der Abschluss zu wenig Druck hatte und von der Torfrau entschärft wurde. So ging es trotz klarer Feldvorteile der Veilchen torlos in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel startete Salzburg mit einer Ecke (48.), die jedoch von der violetten Defensive geklärt wurde. Austria Wien antwortete mit einem Freistoß, den die Torfrau direkt parierte (54.), sowie einer weiteren ungefährlichen Ecke kurz darauf.

Salzburg macht Veilchen das Leben schwer

Nach rund einer Stunde fanden plötzlich die Gastgeberinnen besser ins Spiel und kamen deutlich aktiver nach vorne, während die Veilchen offensiv kaum Akzente setzen konnten.

Dennoch bot sich Austria Wien in Minute 67 eine große Möglichkeit mit gleich drei Ecken in Folge, doch keine davon brachte den ersehnten Treffer. Auch ein Abschluss von Modesta Uka aus guter Position strich über das Tor. Nur wenige Minuten später sorgte Uka per Freistoß für die nächste Topchance: Ihr Versuch war stark getreten, wurde aber von Salzburgs Schlussfrau abgewehrt (73.). Auch Elisas Pfattners anschließende Ecke blieb ohne Erfolg.

Auf der Gegenseite musste Pal in der 76. Minute bei einer Salzburger Großchance eingreifen und hielt ihr Team mit einer starken Parade im Spiel, ehe die Defensive klärte.

Großchance wird auf Abseits gepfiffen

In der Schlussviertelstunde wurden die Veilchen zunehmend hektischer und verloren oft den Ball, Salzburg drängte immer wieder nach vorne. Austria Wien stemmte sich dagegen und versuchte es mit einigen weiteren Aktionen nach vorne, doch auch Abschlüsse von Uka und Škorvánková in der 80. Minute wurden gehalten oder geblockt. In der Nachspielzeit schien das Glück noch einmal auf Seite der Wienerinnen, als Stefanie Schneeberger alleine Richtung Tor zog, doch die Schiedsrichterin entschied auf Abseits (90.+3).

So blieb es am Ende bei einem hart umkämpften 0:0. Trotz klarer Überlegenheit und zahlreicher Chancen fehlte der verdiente Treffer. Durch den Punkteverlust rücken die zweitplatzierten St. Pöltnerinnen in der Tabelle näher an die weiterhin führenden Wienerinnen heran und liegen nun nur noch vier Zähler zurück. 

Red Bull Salzburg – Austria Wien 0:0

Austria: Pal - Wenninger, Schiechtl, Kirchberger - Schöffel, Weiss (Pucci 82.), Cordes, Pfattner - Uka (Schneeberger 86.), Strode (Škorvánková 74.), Triendl (Schorn 86.)

Gelbe Karte (Austria): Kenesei (90+5.)

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