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Am Sonntag um 17:00 Uhr empfängt die Austria im 351. Wiener Derby presented by Raiffeisen Stadtbank Wien den Stadtrivalen aus Hütteldorf, rund 13.000 Tickets waren am Freitagnachmittag bereits abgesetzt. Für Max Uhlig ist es das erste Derby als Austria-Trainer. Nach den ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft blickt der 33-Jährige mit Vorfreude auf das Duell vor heimischer Kulisse. „Es ist ein spezielles Spiel, gerade vor heimischer Kulisse. Wir sehen das Spiel als Chance, den Turnaround zu schaffen. Da gibt es auch fast kein besseres Spiel dafür.“, so Uhlig.
@GEPA
Die Vorzeichen versprechen eine intensive Begegnung, bei der die Favoritenrolle klar vergeben ist. Die Hütteldorfer gehen nach zehn Runden mit 27 Punkten als Tabellenführer in diese Partie. „Sie haben eine klare Handschrift und sind eine Mannschaft, die jetzt über einen längeren Zeitraum ihren Fußball durchgezogen hat. Sie sind sehr ballsicher und bestimmen gerne das Spiel. Mit Demir und Dahl haben sie zudem zwei starke Flügelspieler, die besonders im Eins-gegen-eins gefährlich sind“, analysiert Uhlig. Gleichzeitig sieht der Austria-Trainer durchaus Möglichkeiten, den Tabellenführer vor Probleme zu stellen. Dabei sei es wichtig, die eigenen Vorstellungen konsequent umzusetzen: „Wir müssen die Dinge, die wir uns vorgenommen haben, mit voller Überzeugung beibehalten.“
Für die Veilchen wird es vor allem darauf ankommen, die eigenen Ansätze über die gesamte Spielzeit umzusetzen und in allen Spielphasen als Mannschaft geschlossen aufzutreten. Nach den ersten positiven Ansätzen gegen Hartberg möchte Uhlig daran anknüpfen und die Mannschaft mit Überzeugung ins Derby schicken. „Wir wollen gleich richtig im Spiel drinnen sein und nicht vor Angst erstarren. Es wird immer wieder Phasen geben, in denen der eine oder andere Moment in die eine oder andere Richtung ausschlägt. Wir müssen für alles bereit sein und unseren Plan konsequent umsetzen. Und wenn der ein oder andere Moment zu uns springt, kann eine richtig gute Energie entstehen.“
Auch die Erwartungen der eigenen Fans sind dem 33-Jährigen bewusst: „Ich glaube, die Fans haben ein feines Gespür für die aktuelle Situation, es geht nicht darum ein perfektes Spiel zu machen. Aber sie erwarten, dass wir alles auf dem Platz lassen, uns für die Austria zerreißen und dieses Spiel unbedingt gewinnen wollen - und genauso werden wir es auch angehen."
Philipp Wiesinger steht nach seiner längeren Verletzungspause am Sonntag erstmals wieder im Kader, auch Reinhold Ranftl wird Trainer Max Uhlig zur Verfügung stehen.