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Profis | 01.09.2026

„Wollen es im Heimspiel gegen WSG deutlich besser machen“

Austria Wien empfängt am Mittwoch um 18:30 Uhr im Nachtragsspiel der vierten Runde der ADMIRAL Bundesliga die WSG Tirol in der Generali-Arena. Trainer Stephan Helm blickt auf das Heimspiel in Wien-Favoriten voraus.

Stephan Helm an der Seitenlinie

© GEPA-Pictures

Auf das 0:0 gegen den SC Braga und das damit verbundene Aus im Europacup folgte am Sonntag eine 1:4-Niederlage beim Ligakrösus FC Red Bull Salzburg. Nur drei Tage später haben die Veilchen zu Hause gegen die WSG Tirol die Chance auf Wiedergutmachung.

„Wir mussten die Niederlage gegen Salzburg aufarbeiten. Man weiß, dass die Trauben in Salzburg hoch hängen, aber gerade in der ersten Halbzeit gab es viele Dinge, die wir deutlich besser machen müssen. Nach so einem Spiel muss man auch den Finger in die Wunde legen – und das haben wir gemacht. Wir wollen es im Heimspiel gegen die WSG deutlich besser machen und näher an unsere Leistungsgrenze herankommen. Das wird notwendig sein, weil wir gemeinsam mit unseren Fans unbedingt ein Erfolgserlebnis feiern wollen“, sagt Trainer Stephan Helm.

Hinter der Austria liegen intensive Wochen mit zahlreichen Spielen. Mit dem Heimspiel gegen die WSG Tirol und der Cup-Partie beim FCM Traiskirchen am Samstag um 17:30 Uhr steht nun vorerst die letzte englische Woche auf dem Programm. „In den letzten 41 Tagen haben wir elf Spiele absolviert. Ich denke, dass wir viele davon positiv gestalten konnten. Für uns ist klar: Wir wollen in der Bundesliga nach 22 Runden wieder in die Top sechs kommen. Jedes Spiel ist eine große Challenge, und in unserer Liga liegt alles eng beisammen. Auch die WSG Tirol hat bewiesen, dass sie guten Fußball spielen kann. Trotzdem haben wir die Überzeugung, dass wir uns in den nächsten 18 Spielen wieder durchsetzen und einen guten Punkteschnitt holen können“, erklärt Helm.

Entwicklung junger Spieler im Fokus

Zum Saisonstart kamen zahlreiche junge Eigengewächse zu viel Einsatzzeit. Mit Philipp Maybach (18), Vasilije Marković (18), Daniel Nnodim (18) und Sanel Šaljić (20) standen regelmäßig sehr junge Spieler in der Startelf. „Wir haben als Verein ein klares Commitment, dass wir eigene Spieler entwickeln wollen. Einige haben sich bereits in einem richtig guten Licht präsentieren können – den einen oder anderen hatten vor Saisonbeginn nicht einmal eingefleischte Fans auf dem Zettel. Im weiteren Saisonverlauf wird es auch darum gehen, herauszufinden, wer den nächsten Schritt machen kann“, sagt Austria-Trainer Stephan Helm. Dabei betont er, dass hinter dem Entwicklungsprozess täglich harte Arbeit steckt:

„Jetzt kommt es für jeden Einzelnen darauf an, jeden Tag die notwendige Professionalität an den Tag zu legen: auf die Ernährung zu achten, das Fitnessprogramm durchzuziehen und sich bestmöglich auf die Aufgaben vorzubereiten. Im Grunde genommen trägt jeder einzelne Spieler eine riesige Verantwortung gegenüber der Mannschaft. Wir müssen dann auch bewerten, wo die richtige Balance zwischen dem Erreichen unserer Ziele und dem Ausschöpfen des vollen Potenzials unserer Akademie liegt. Klar ist auch, dass das ein Weg ist, der die eine oder andere Herausforderung und auch Rückschläge mit sich bringen kann.“

Personal-News

Daniel Nnodim hat im Auswärtsspiel gegen Salzburg einen Schlag abbekommen und ist wieder einsatzfähig. Ibrahim Buhari kehrt nach seinem Mittelhandknochenbruch ebenfalls in den Kader zurück und kann mit einer Spezialschiene spielen. Es fehlen weiterhin Philipp Wiesinger (im Aufbau) sowie die Langzeitverletzten Noah Botić und Manprit Sarkaria.