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Am Freitagabend (20:30 Uhr) laden die Jungveilchen zum violetten Traditionsduell in die Generali-Arena. Neben Gästesektor und Nord-Tribüne wird diesmal auch der zweite Rang der Ost-Tribüne geöffnet sein. Nach dem fulminanten 3:1-Heimerfolg gegen Tabellenführer Austria Lustenau hat die Uhlig-Elf Lust auf mehr bekommen, möchte weiter am Spitzen-Quintett dranbleiben und der Mozartstädter Viola vor klangvoller Kulisse die Schneid abkaufen.
©Anne Sophie Danner-Fellinger
Das Liga-Aus des SV Stripfing ermöglichte den Jungveilchen zuletzt eine willkommene Verschnaufpause. Nach vier freien Tagen kehrte die Mannschaft am Montag in alter Frische auf den Trainingsplatz zurück. Dem verdienten Last-Minute-Remis in Amstetten folgte nur Tage später ein staubtrockenes 3:1 gegen Austria Lustenau: Zwei frühe Tore von Hasan Deshishku und Philipp Hosiner sollten den Weg zum nie gefährdeten Heimsieg gegen den Aufstiegs-Aspiranten aus dem Ländle ebnen. Entsprechend gelockert zeigte sich Trainer Uhlig im Anschluss über den vierten Sieg im sechsten Spiel: „Sie überzeugen einen einfach immer wieder.“
Für das freitägige Traditionsduell mit Austria Salzburg erwartet Uhlig ein gänzlich anderes Drehbuch. Zu gut ist dem Trainer das Auswärts-0:2 in Erinnerung, bei dem die Violetten aus Maxglan vor allem mit ihrer Physis zu punkten wussten: „Ihre mannschaftliche Geschlossenheit, ihre Körperlichkeit, die Geradlinigkeit – dazu der kleine Platz und die Kulisse: sie haben das, was sie können, perfekt ausgespielt.“ Oberste Prämisse sei es daher, den Salzburgern die Wucht zu nehmen, kontrolliert aufzutreten und die eigenen Tugenden – Tempo und Intensität – möglichst zu forcieren. Dass die Gäste in der Liga seit nunmehr fünf Runden auf einen vollen Erfolg warten, sei lediglich als Randnotiz anzuführen. Die Kulisse in der Generali-Arena könnte für die Violets jedenfalls zusätzliche Kräfte freisetzen: ein Flutlicht-Spiel bei geöffneter Osttribüne - Herz, was willst du mehr? Des Trainers Puls schlägt, Stand Mittwoch, noch im Normbereich: „Dieses Spiel ist vor allem für die Jungs eine große Chance: Wie verständigen sie sich bei entsprechender Kulisse? Wie sind ihre Verhaltensmuster? Ich bin überzeugt davon, dass sie das auch unter diesen Vorzeichen gut hinkriegen. Wir freuen uns alle sehr auf die Partie. Wir müssen von Anfang an hellwach sein, voll dagegenhalten.“
Daniel Nnodim fehlt gelbgesperrt, Nicola Wojnar fällt weiterhin aus. Felix Fischer ist erst ab der Sommervorbereitung wieder ein Thema. Abdoulaye Kanté, Ifeanyi Ndukwe und Marijan Österreicher werden am Freitag mindestens im Kader stehen.