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Am Freitagabend (18:00 Uhr) treffen die Jungveilchen in Wals-Siezenheim auf den FC Liefering. Es ist nicht nur das Duell zweier unmittelbarer Tabellennachbarn, sondern auch eines um die beste Zweitvertretung in Liga Zwa. Trainer Max Uhlig erwartet einen Schlagabtausch und sieht anhand der Ausgangslage einen deutlichen Beweis für die hervorragende violette Akademie-Arbeit der vergangenen zwei Jahre.
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Rückblickend war die Punkteteilung zwischen den Violets und Austria Salzburg eine durchaus gerechte. Nach einem Blitztor von Marijan Österreicher traf Florian Rieder nach 70 Minuten zum 1:1-Endstand. Übers Ergebnis plauderte Fußball-Österreich danach aber weniger lange als über das, was sich über 90 Minuten auf den Tribünen abspielte. Beide Fanlager gaben sich die Ehre, sorgten für eine glanzvolle optische und akustische Kulisse. „Eine richtig coole Atmosphäre“, schwärmte Veilchen-Trainer Max Uhlig. „Unsere Osttribüne hat uns richtig gut nach vorne gepeitscht. Dieses Spiel war für uns alle ein großer Genuss.“
Am Freitag (18:00 Uhr) wartet mit dem FC Liefering der nächste Salzburger Klub auf die Veilchen. Die Brisanz wird von den Rängen aufs Spielfeld zurück wandern. Das Farmteam von Red Bull Salzburg ist als 7. unmittelbarer Tabellennachbar der Violets, könnte die Uhlig-Elf mit einem Sieg überholen. Abgerechnet werde aber – wie immer – nach der Saison, so Uhlig, der alleine die Ausgangslage schon als löblich genug begreift: „Als Zweitvertretung ist man auch das Aushängeschild der jeweiligen Akademie. Aus dieser Perspektive ist dieses Duell österreichweit momentan die maximale Challenge. Wir wollen zeigen, welche herausragende Entwicklung unser Akademie-Bereich in den letzten Jahren genommen hat.“
Auffällig stringent geht es bei der Zwara-Panier von Red Bull aktuell nicht zu. (Ex-) Trainer Daniel Beichler wurde während der Lieferinger Wintervorbereitung zu den Profis beordert, sein Nachfolger Danny Galm startete mit vier Niederlagen in die Rückrunde, durfte daraufhin aber ein souveränes 3:1 über den FAC sowie einen Auswärtspunkt in St. Pölten bejubeln. „Zweitvertretungen haben es alleine schon wegen der Spielerfluktuation schwerer“, sagt Max Uhlig. „Die Lieferinger haben ähnlich viele Personal-Verschiebungen wie wir.“ Dazu kommt, dass Liga Zwa-Teams generell eher selten durch ihre Ergebnis-Verlässlichkeit berühmt werden. „Es kann jede Woche alles passieren.“ Der Trainerwechsel habe sein Übriges getan. Liefering sei dadurch etwas variabler geworden, pflege unter dem neuen Übungsleiter einen leicht abgewandelten, ballbesitzorientierteren Stil als zuvor – wenngleich die grundsätzliche Philosophie natürlich unangetastet blieb. Die Violets, so Uhlig, gehen jedenfalls nicht als Favorit in die Partie. „Es wäre vermessen, etwas anderes zu behaupten.“ Zu erwarten sei ein offener Schlagabtausch. „Wir wollen sie unter Druck setzen und das nützen, was sie uns anbieten.“
Willi Vorsager fällt aufgrund muskulärer Probleme wohl den Rest der Saison aus und wird, wie Felix Fischer, vermutlich erst wieder zur Vorbereitung ins Training einsteigen. Ify Ndukwe ist fit und könnte, ebenso wie Marijan Österreicher, gegen Liefering in der Startelf stehen. Daniel Nnodim trainierte die Woche über bei den Profis mit.