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Am Freitagabend sind die Jungveilchen um 18:30 Uhr auswärts im Mostviertel gefordert, wenn zur 6. Runde der Liga Zwa der SKU Amstetten wartet. Trainer Max Uhlig zeigt sich erfreut über den erfolgreichen Abschluss der ersten fünf Runden, warnt aber bereits vor der nächsten Aufgabe: "Amstetten ist ein körperlicher und wuchtiger Gegner, der vor allem bei Standardsituationen stark ist." Nach der Pause gilt es für die junge Mannschaft, sich wieder ins Spiel hineinzuarbeiten. Romeo Mörth und Marijan Österreicher fehlen aufgrund ihrer Grundausbildung beim Bundesheer.
@Anne-Sophie Danner-Fellinger
Mit dem Sieg gegen Schwarz-Weiß Bregenz gingen die Jungveilchen in die spielfreie Woche, die aufgrund der Cupspiele angesetzt war. "So ein Abschluss ist immer gut, weil dann auch die Stimmung dementsprechend gut ist", freut sich Max Uhlig über das positive Ende des ersten Saisonblocks. Bregenz sei trotz des für die Veilchen positiven Spielverlaufs ein unangenehmer Gegner mit Qualität gewesen. "Für ein so junges Team ist es etwas Besonderes, in so einer Situation von Kopf und Emotion her ruhig zu bleiben", lobt der Trainer die reife und disziplinierte Leistung seiner Mannschaft und spricht von verdienten drei Punkten. Die freie Woche selbst wurde gut genutzt, um nach den intensiven ersten fünf Runden die Belastungen zu steuern und eine erste Zwischenanalyse durchzuführen. Anfang der Woche wurde in kleineren Gruppen trainiert, da einige U18-Spieler ihr auf Dienstag verschobenes Spiel gegen die Admira bestritten – so konnten sie dabei wichtige Einsatzminuten für ihre Entwicklung sammeln.
Auf die Young Violets wartet bei Amstetten ein starker Gegner vor eigenem Publikum – viele Fans und Zuschauer sorgen dabei erfahrungsgemäß für eine emotional aufgeladene Atmosphäre im Stadion. Auch sportlich stellt sich Trainer Max Uhlig auf eine herausfordernde Partie ein: "Amstetten ist ein körperlicher und wuchtiger Gegner, der vor allem bei Standardsituationen stark ist." Auf der Trainerbank der Mostviertler hat sich über den Sommer etwas getan: Neo-Cheftrainer Andreas Gahleitner bringt als ehemaliger Co-Trainer bei Blau-Weiß Linz und im U21-Nachwuchs der Nationalteams einiges an Erfahrung mit. Nach der Woche ohne Ligaspiel gilt es für die Uhlig-Elf zunächst, sich wieder ins Spiel hineinzuarbeiten, so Uhlig. In der Bilanz zwischen beiden Teams haben die Niederösterreicher die Nase vorn: In der 2. Liga standen sich beide Mannschaften bisher zwölf Mal gegenüber, fünf Siege gehen an den SKU, fünf Partien endeten im Remis, die Jungveilchen konnten zweimal als Sieger vom Platz gehen. Nach zwei Unentschieden in der vergangenen Saison wollen die Jungveilchen morgen im Mostviertel für eine Korrektur der Bilanz zu ihren Gunsten sorgen.
Romeo Mörth und Marijan Österreicher befinden sich aktuell in der Grundausbildung beim Bundesheer und stehen deshalb nicht im Kader. Dadurch bieten sich für Spieler aus der U18 Möglichkeiten, sich im Kader zu beweisen. Neben dem Langzeitverletzten Filip Lukić steht auch Florian Hofmann noch nicht zur Verfügung.