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Profis | 19.04.2026

1:3 – Keine Punkte im Heimspiel gegen Salzburg

Die Austria musste sich Red Bull Salzburg in der Generali-Arena mit 1:3 geschlagen geben. Zur Pause durch Tore von Alajbegović und Konaté schon mit 0:2 zurück, bäumten sich die Veilchen in der zweiten Halbzeit noch einmal auf. Kelvin Boateng gelang der Anschlusstreffer, die Veilchen drängten auf den Ausgleich, ehe Onisiwo das Spiel zugunsten der Mozartstädter entschied. Schon am Mittwoch bietet sich in Salzburg die Möglichkeit zur Revanche.

Abubakr Barry im Spiel gegen Red Bull Salzburg

© GEPA pictures

Cheftrainer Stephan Helm musste weiterhin auf Johannes Eggestein sowie auch auf Philipp Maybach verzichten. An Maybachs Stelle lief Sanel Šaljić auf, der aber an der Seite von Kelvin Boateng und Vasilije Marković eher offensiv begann. Manfred Fischer rückte in die Mittelfeldzentrale zurück. Tin Plavotić sowie Kang Hee Lee kehrten nach Sperre und Krankheit wieder in den Kader zurück, nahmen vorerst aber auf der Ersatzbank Platz.

Salzburg-Trainer Daniel Beichler nahm nach der Last-Second-Niederlage gegen den LASK zwei Änderungen in der Startelf vor: Tim Drexler und Maurits Kjaergaard kamen für Anrie Chase und Aleksa Terzic in die Mannschaft.

Salzburg traf doppelt

Der Start ins Spiel verlief unerfreulich, schon in der dritten Minute ging Red Bull Salzburg nach einem Fehler im Spielaufbau durch Kerim Alajbegović in Führung. Nach Pass von Sota Kitano tauchte Karim Konaté vor Samuel Şahin-Radlinger auf, lupfte den Ball aber über das Tor (12.). Abubakr Barry kam bei einer Rettungsaktion in Bedrängnis, konnte ein Eigentor aber gerade noch verhindern (18.).  

Die Austria fand sehr schwer ins Spiel, nach 25 Minuten setzte sintflutartiger Regen ein. Die Gäste erhöhten in der 28. Minute auf 0:2, Konaté erzielte den Treffer. Erst in der 36. Minute war die erste Möglichkeit der Veilchen zu verzeichnen, Marković verpasste einen Stanglpass von Boateng haarscharf. Ein weiterer Treffer der Gastmannschaft durch Konaté zählte aufgrund einer klaren Abseitsstellung nicht (37.). Ein Abschluss von Boateng nach Flanke von Barry ging über das Tor (43.). Mit 0:2 ging es zum Trocknen in die Kabinen.

Starke zweite Halbzeit reichte nicht für Punktgewinn

Zur Pause war das Gewitter über Favoriten hinweggezogen, Tin Plavotić ersetzte Johannes Handl. Vasilije Marković kam im Strafraum gleich zweimal zu Fall, die Pfeife von Schiedsrichter Markus Hameter blieb in dessen 200. Bundesliga-Spiel aber stumm (48.). Alexander Schlager parierte einen Kopfball von Boateng nach Flanke von Taeseok Lee, der Nachschuss ging daneben (58.). Kurz darauf durfte die ausverkaufte Generali-Arena aber jubeln, Kelvin Boateng drückte den Ball nach Zuspiel von Barry über die Linie – nur noch 1:2.

Nach einer Ecke durch Lee kam Philipp Wiesinger zum Kopfball, den Schlager aber abwehren konnte (63.). Auch bei einer tollen Möglichkeit durch Abu Barry blieb der Teamtorhüter der Sieger (69.). Boateng schoss über das Tor, die Austria drängte auf den Ausgleich (72.).

Stephan Helm brachte Florian Wustinger und Matteo Schablas für Šaljić und Taeseok Lee ins Spiel. Mitten in die violetten Angriffsbemühungen traf der eben eingewechselte Karim Onisiwo zum 1:3 (77.). Kang Hee Lee und Romeo Vučić kamen für Fischer und Marković ins Spiel, zehn Minuten blieben noch Zeit.

Doch leider blieben weitere Offensivbemühungen erfolglos, die Veilchen müssen weiter auf einen Heimerfolg gegen Red Bull Salzburg warten. Endstand 1:3.  

Austria Wien - Red Bull Salzburg 1:3 (0:2)

Austria: Şahin-Radlinger; Handl (46. Plavotić), Dragović, Wiesinger; Ranftl, Fischer (82. Kang Hee Lee), Barry, Taeseok Lee (70. Schablas); Šaljić (70. Wustinger), Boateng, Marković (82. Vučić)

Salzburg: Schlager; Lainer,Schuster, Drexler, Krätzig; Kitano, Bidstrup, Kjaergaard (90. Diabaté); Vertessen (90. Aguilar), Konaté (73. Onisiwo), Alajbegović (82. Yeo)

Tore: Boateng (61.); Alajbegović (3.), Konaté (28.), Onisiwo (77.)

Gelbe Karten: Šaljić (35.), Boateng (62.); Kjaergaard (14.), Lainer (45+1.), Krätzig (50.), Yeo (86.)

Generali-Arena, Schiedsrichter Markus Hameter, 14.523 ZuschauerInnen