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Profis | 04.09.2026

„Reaktion“ im Cup gegen Traiskirchen gefragt

Austria Wien gastiert am Samstag um 17:30 Uhr (live auf ORF 1) im Rahmen der zweiten Runde des UNIQA ÖFB Cups beim Regionalligisten FCM Traiskirchen. Das Stadion ist ausverkauft, das Viola Pub überträgt die Partie live.

Stephan Helm vor der Interviewwand

© GEPA-Pictures

Nach der 0:1-Niederlage im Nachtragsspiel der vierten Runde der ADMIRAL Bundesliga gegen die WSG Tirol war die Enttäuschung bei allen Veilchen verständlicherweise groß:

„Auch wir alle – die Spieler, das restliche Trainerteam und ich – waren nach dem Spiel gegen Tirol sauer und enttäuscht, dass wir nicht an unser Limit gekommen sind. Trotz aller Enttäuschung ist es aber wichtig, dass innerhalb des Klubs ein Zusammenhalt herrscht. In solchen Phasen gehen wir sehr selbstkritisch mit uns um, glauben aber gleichzeitig auch an unsere Stärken – weil wir ja auch schon gezeigt haben, dass wir es besser können“, sagt Austria-Trainer Stephan Helm.

Die Leistung beim Heimspiel gegen die WSG Tirol wurde bereits aufgearbeitet, am Freitagvormittag absolvierte die Austria am Trainingsplatz der Generali-Arena ihr Abschlusstraining, am Samstagnachmittag fahren die Veilchen dann direkt zum Cupspiel in die ARBÖ-Arena in Traiskirchen:

„Wir haben klar angesprochen, was wir besser machen müssen. Den notwendigen physischen Aufwand hat die Mannschaft auch gegen die WSG Tirol geliefert, aber wir müssen in unseren Abläufen genauer und konsequenter sein – beispielsweise haben die Abstände zwischen den Spielern oft nicht gepasst. Wichtig ist, dass man im Cupspiel am Samstag eine gewisse Reaktion auf dem Platz sieht, damit wir wieder positive Energie aufbauen können“, erklärt Helm.

Bei Gegner FCM Traiskirchen kam es unter der Woche zu einem Trainerwechsel, Jürgen Halper folgte auf den ehemaligen LASK-Trainer Thomas Darazs. Im Duell mit den Niederösterreichern kommt es unter anderem zum Wiedersehen mit den ehemaligen Austrianern Philipp Hosiner, Max Sax und Thomas Ebner. „Dieses Spiel kommt gerade richtig, damit wir drei Tage später beweisen können, dass wir es deutlich besser können. Für uns ist wichtig, dass wir unser Spiel auf den Platz bringen und eine Runde weiterkommen“, betont der Austria-Trainer.

Auflaufen werden die Veilchen im neuen, karminroten Kunsttrikot.